Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Winsen Kabarett in Winsen: Verbales Blitzgewitter über "Probleme" von Frauen
Celler Land Winsen Kabarett in Winsen: Verbales Blitzgewitter über "Probleme" von Frauen
17:08 29.04.2018
Von Shopping bis Schönheitswahn: Kabarettistin Inka Meyer im Kulturcafé nebenan. Quelle: Doris Hennies
Winsen (Aller)

Längst habe sich das Credo „jung, dynamisch erfolgreich“ zu einem ernstzunehmenden gesellschaftspolitischen Problem gemausert. Und auch wenn es Inka Meyer zunächst auf amüsant-sarkastische Art aus Sicht einer Frau auf Frauen beleuchtet, so sind – daraus macht die Kabarettistin keinen Hehl – indirekt und direkt auch die Männer betroffen. Das fängt schon an, wenn Frau nichts Passendes im Kleiderschrank finden kann und sich der Partner mit „Für mich bist du in allem schön“ aus der Frage retten möchte. Schließlich sieht er doch der auf Highheels daherwackelnden Langhaarigen im kurvenbetonten Mini anerkennend hinterher ...

Längst sei die Frage nach Schönheit nicht mehr individuell. Auf ihrem Streifzug durch Modediktat, 24-Stunden-Shopping, Idealfigur, Statussymbol und Dresscode macht Inka Meyer auch vor Themen wie Gesundheitsfolgen, unzumutbaren Herstellungsbedingungen und psychologischen Stressfaktoren nicht halt. Ob schadstoffbelastete Waren oder die kaum bekannte deutsche Tierzucht für die Fellproduktion (ob für Bommelmützen und Parka-Umrandung oder als präsentatives Statussymbol) – sie legt den Finger drauf.

Nach der Pause nimmt Meyer das „Figur-Problem“ unter die Lupe. „Was heißt zu dick? Nur sechs Prozent in Deutschland sind adipös, nur zwei Prozent der deutschen Frauen finden sich selbst schön – da stimmt doch was nicht!“ Ihr Fazit: Figur und Schönheit sollten in direktem Bezug zum persönlichen Wohlgefühl stehen – und das sei kaum durch Smoothies, Shapeware, Fettabsaugung und Diätenfrust zu erreichen. Also „Kopf einschalten, das Individuelle mögen und Spaß am Leben haben – Älter wird man nämlich, egal was man tut.“

Von Doris Hennies

„Wir kämpfen wie im Mittelalter mit den Tieren“, war wohl der prägnanteste Satz anlässlich des Mahnfeuers am Freitagabend vor den Toren Bannetzes. Heidschnuckenhalter Carl-Wilhelm Kuhlmann unterstrich die kurze Schilderung zweier hautnaher Begegnungen mit dem Wolf mit diesen Worten. In seiner Funktion als Vorsitzender des Verbandes Lüneburger Heidschnuckenzüchter war er einer der Veranstalter neben dem Landvolk Celle, dem Aktionsbündnis aktives Wolfsmanagement sowie der neu gegründeten Bürgerinitiative für wolfsfreie Dörfer.

29.04.2018

Personeller Umbruch im Winser Präventionsrat: Die beiden Gründungsmitglieder Karin Quader und Günter Bensch hören nach 18 Jahren ehrenamtlicher Arbeit auf. „Es ist Zeit für einen Generationswechsel. Jetzt sind andere an der Reihe“, sagt die 57-jährige Karin Quader. „18 Jahre sind eine gute Zeit, um Schluss zu machen. Jetzt will ich andere Prioritäten setzen“ ergänzt der 64-jährige Günter Bensch. Er war jahrelang Vorsitzender des Gremiums.

Simon Ziegler 24.04.2018

In der Gemeinde Winsen wird an einem weiteren Millionen-Projekt gearbeitet. Die Rathaus-Verwaltung denkt darüber nach, im Ortsteil Südwinsen einen neuen Kindergarten für 130 Kinder zu bauen. Die Kosten werden auf 3,5 Millionen Euro geschätzt.

-

Simon Ziegler 16.04.2018