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Winsen Kreisaltenheim: Politik stimmt für Umbau-Pläne
Celler Land Winsen Kreisaltenheim: Politik stimmt für Umbau-Pläne
18:01 17.02.2012
Von Simon Ziegler
Winsen (Aller)

Teil des Programms, wie das Seniorenheim für die Zukunft besser aufgestellt werden kann, ist zudem eine Vereinbarung, dass die Mitarbeiter ab 2013 auf zwei Prozent ihres Gehaltes verzichten, wenn die Einrichtung rote Zahlen schreibt. Auch dafür hat die Politik am Dienstag ihr Okay gegeben. Sollte die Gewerkschaft verdi zustimmen - dem Vernehmen nach gibt es entsprechende Signale - würden Mitarbeiter maximal für drei Jahre auf 500 bis 900 Euro brutto jährlich verzichten.

Wenn der Kreisausschuss kommende Woche die Pläne absegnet, ist eine mehr als zweijährige Diskussion um Sanierung und Tarifverträge beendet. "Das sind verschiedene Aspekte, das braucht seine Zeit. Es ist besser, das vernünftig zu machen", sagte Schumann. Für den Landkreis als Träger der Einrichtung wird es darauf ankommen, die hohen Belegungsquoten auch in Zukunft zu halten. Zum 1. Januar 2012 wurden die Heimentgelte mit den Kostenträgern neu verhandelt. Der monatliche Eigenanteil der Bewohner steigt je nach Pflegebedürftigkeit zwischen 138 und 176 Euro. Das Heim ist damit die teuerste Einrichtung in der Region Celle.

Die Verwaltung will, sobald endgültig grünes Licht vorliegt, konkrete Schritte zum Umbau einleiten, also Bauanträge stellen und in die Ausschreibung gehen. In dem Heim sollen Doppel- in Einzelzimmer umgebaut werden. Das lässt sich der Kreis rund 1,7 Millionen Euro kosten.