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Winsen Nachwuchs-Künstler probieren sich im Malen auf Leinwand aus
Celler Land Winsen Nachwuchs-Künstler probieren sich im Malen auf Leinwand aus
20:01 09.07.2017
Mit Pinsel und Acrylfarbe können die Kinder schon gut auf den kleinen Leinwänden umgehen. Sie erschaffen bunte Kunstwerke. Quelle: Stefanie Franke
Winsen (Aller)

Jette (11) verzierte ihre Leinwand zunächst mit grünen Tropfen. Nun mischte sie mit Mazur den perfekten Beerenton. Auf einem Stück Pappe testete sie den Farbton, bevor sie ihn auf die Leinwand aufträgt.

Jasper Anton (7) hat die zwei Buchstaben seiner Vornamen in blau und gelb ausgemalt. Den Hintergrund verzierte er mit bunten Punkten. Laura Alexandras (8) L leuchtete gelb, das A in einem kräftigen Orange. Den Hintergrund malte sie in einem kräftigen Dunkelblau aus. Celine (6) föhnte ihr Bild trocken, damit sie auch die Seiten der Leinwand leichter bemalen konnte, ohne sich mit Farbe zu bekleckern.

Amelie (9) hatte einen besonders kreativen Einfall. Sie malte den Anfangsbuchstaben ihres Vornamens in zwei Farben aus. Bisher hatte sie das A mit vielen kleinen, gelben Punkten verziert, um die sie dann gewissenhaft lila Farbe verstreicht. Annika (7) hat ihren Bildhintergrund in einem kräftigen Rotton ausgemalt, das A ihres Vornamens erstrahlte in leuchtendem Gelb. Nun überdeckte sie den roten Hintergrund auf transparente Art mit einem hellen Blau, sodass das Rot darunter hervorscheint.

Ida (6) ist mit dem Hintergrund des Buchstabens in kräftigem Gelb fertig geworden und verzierte die Seitenteile der Leinwand in der selben Farbe. Konzentriert und ruhig arbeitete jeder an seinem Bild.

Bei Amelie ging plötzlich ein lilafarbener Pinselstrich daneben. Doch mit Wasser, Pinsel und einem kleinen Stück Toilettenpapier war das Malheur schnell behoben. Amelie war erleichtert. Zeit für eine Pause bleibt dabei auch: „Trinkpause ist immer wichtig, das braucht jeder Künstler“, sagt Mazur. Thea (7) und Jette überlegten währenddessen, wie sie den neu kreierten Beerenfarbton nennen sollen. „Wir nennen das jetzt Heidefarbe“, meinte Thea schließlich.

Von Stefanie Franke