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Winsen Neue Miniramp: Winser Jugendliche erweitern Skatepark
Celler Land Winsen Neue Miniramp: Winser Jugendliche erweitern Skatepark
16:39 30.03.2012
Innerhalb von sieben Tagen haben sich Winser Jugendliche eine Miniramp gebaut Quelle: Lothar H. Bluhm
Winsen (Aller)

„Ich bin gleich weg“, kündigt Jörg Ahrenhold an, dass er demnächst den Akkubohrer zur Seite legen will. Immerhin ist auch er ehrenamtlich dabei, den Skaterplatz am Gildesweg in Winsen um eine Miniramp zu erweitern und steht oben auf der provisorischen Plattform: Ahrenhold ist Projektpate seines Arbeitgebers, der RWE in Wietze, der soziale, kulturelle und Bildungsprojekte finanziell unterstützt, an denen Mitarbeiter mitmachen.

Noch vor Weihnachten begannen die Jugendlichen, die bei der mobilen Jugendarbeit (MoWi) mitmachen, für ihr Vorhaben zu sammeln. „25 sind wir immer“, kennt Streetworkerin Britta Hesse die Jungen und Mädchen, die beim Bau der Miniramp für Skater mitmachen. „Die Idee dazu ist von den 11- bis 25-Jährigen selbst gekommen“, betont Hesse, dass es auch bei diesem Projekt darum geht, dass etwas gemeinsam geschaffen wird. So sei auch die Wertschätzung für das Gerät vorhanden.

Aus kräftigen Kanthölzern und Latten haben die jungen Leute nach Anleitung von Soenke Binder und Jörg Pippirs die Basis für die Rampe geschaffen. Über sechs Meter breit, fast neun Meter lang und über einen Meter hoch wird das Gerät sein, das jetzt mit wetterfest verleimten Siebdruckplatten bedeckt wird.

Bei Materialkosten von rund 5000 Euro ist der Aufwand gering gehalten. „Zum Glück unterstützten uns Winser Firmen dabei“, freut sich Hesse und lobt die Bereitschaft der Unternehmen, Vorhaben, die direkt für die Winser Jugendlichen vor Ort sind, vorrangig zu fördern.

Nachdem demnächst die technische Abnahme erfolgt, soll die Miniramp während des Skater-Jams am 19. und 20. Mai offiziell freigegeben werden. Bis dahin müssen sich Lennard, Nicola, Max, Stine, Sven und all die anderen, die mitgebaut haben, gedulden.

Von Lothar H. Bluhm