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Winsen Neue Sporthalle: Winsen plant Sechs-Millionen-Projekt
Celler Land Winsen Neue Sporthalle: Winsen plant Sechs-Millionen-Projekt
17:13 09.03.2017
Von Simon Ziegler
Winsen (Aller)

In dieser Woche hat die Politik im Finanz- und Bauausschuss über die neue Halle beraten, die etwa die Dimensionen der geplanten Sporthalle an der Burgstraße in Celle hat. Die Halle soll mit "anhängendem Jugendzentrum" gebaut werden, wie Bürgermeister Dirk Oelmann erläuterte. Der Jugendtreff – derzeit noch in Containern an der alten Hauptschule untergebracht – wird somit in der Nähe des Schulzentrums und neben der Skaterbahn angesiedelt.

In der Dreifeldhalle soll eine Tribüne für 199 Besucher gebaut werden. Geplant ist, dass zahlreiche Vereine sowie die Oberschule die Sportstätte nutzen können. Auch größere Veranstaltungen sollen dort möglich sein. Neben der neuen Halle wird es in Winsen noch die Wilfried-Hemme-Halle geben. Die Halle auf dem Hauptschulareal wird abgerissen. Das wird laut Oelmann aber erst im Frühjahr oder Sommer 2018 passieren. Bis dahin kann die Sportstätte genutzt werden. Zwischen Abriss der alten und Fertigstellung der neuen Anlage klafft aber eine Lücke von etwa einem Jahr. In dieser Zeit wird es für die Vereine Engpässe geben.

Der Zeitplan für die neue Halle sieht vor, dass die Planung und die Ausschreibungen bis Sommer 2018 erfolgen. Der geplante Baubeginn ist der 1. August 2018. Die Halle soll zum 1. August 2019 fertig sein.

Das Projekt wird nach einer Schätzung 5,85 Millionen Euro kosten. Der Landkreis hat laut Oelmann zugesagt, zwei Drittel der Kosten der Sporthalle zu übernehmen, das dritte Drittel übernimmt die Gemeinde. Den Jugendtreff muss die Gemeinde alleine tragen. "Es muss in den weiteren Beratungen mit der Politik noch festgelegt werden, über welche Räumlichkeiten das Jugendzentrum verfügen soll und ob Synergieeffekte genutzt werden können", sagte Oelmann. Denkbar ist etwa, dass WC-Anlagen und Küche von beiden Einrichtungen genutzt werden. Klar ist, dass der Jugendtreff einen eigenen Eingang bekommt.

Die Politik in Winsen ist in Sachen Sporthalle offenbar einer Meinung. Finanz- und Bauausschuss haben nach Oelmanns Angaben jeweils einstimmig empfohlen, das Großprojekt als Paketvergabe an einen Generalunternehmer zu vergeben. Der Vorteil für die Verwaltung: Sie muss nicht jeden Auftrag einzeln ausschreiben. Noch nicht entschieden ist, wie Halle und Jugendzentrum konkret ausgestattet werden. Oelmann: "Wir sind uns einig, dass wir keinen Luxus, aber schon eine den aktuellen Anforderungen genügende Ausstattung wollen."