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Winsen Noch Fragen zum Lindhorst-Bau in Winsen
Celler Land Winsen Noch Fragen zum Lindhorst-Bau in Winsen
17:03 13.02.2015
Von Simon Ziegler
Winsen (Aller)

Christian Peters, Vorsitzender des Bauausschusses, erläuterte in der Sitzung, dass es bei einem Lindhorst-Betriebszweig gebrannt habe und dies der Auslöser für die Planänderung sei. "Es bleibt alles in der Holding", so Peters. Der Schaden sei bei der Gröninger GmbH aufgetreten, aus versicherungstechnischen Gründen werde diese Firma jetzt als Vorhabenträger in Schmalhorn eingesetzt, vermutete Bürgermeister Dirk Oelmann im Gespräch mit der CZ.

Dorothea Voßberg-Berger (Grüne) wollte im Ausschuss wissen, ob die Gröninger Landwirtschafts GmbH ihren Sitz in Winsen habe und wo sie folglich Gewerbesteuern zahlen werde. Schließlich sei auch Wirtschaftsförderung geflossen. Gröningen liegt in Sachsen-Anhalt.

Die Frage konnte am Donnerstag nicht abschließend geklärt werden. Oelmann sagte am Freitag, dass die Firma in Winsen gemeldet sei. In Schmalhorn sind rund 90 Lindhorst-Firmen ansässig und zahlen in Winsen Gewerbesteuer.

Der Ausschuss segnete den vorgestellten Stand zur Bauleitplanung bei zwei Enthaltungen ab. Lindhorst will in seinem Gewerbegebiet ein neues Verwaltungsgebäude bauen. Dort sollen 50 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Zurzeit arbeiten 80 Beschäftigte in Schmalhorn, 30 von ihnen sind in Containern untergebracht. (siz)