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Winsen Segel in Meißendorf gesetzt
Celler Land Winsen Segel in Meißendorf gesetzt
23:32 27.06.2016
Meißendorf

Gemeinsam ging es zur Segelhütte des Segelvereins Bergen, der die Aktion betreute. Nachdem die letzten Teilnehmer im Alter von acht bis vierzehn Jahren sich umgezogen und nach Wunsch mehr oder weniger wasserdicht verpackt hatten, ging es dann zum Bootssteg. Flugs waren die 16 Kinder in Dreier- und Vierergruppen auf fünf Segelboote verteilt: Es konnte losgehen.

Mit von der Partie sind auch Celina (15), Lara (13) und Lara (12). Alle drei sind keine Landratten mehr: Die Ferienpassaktion hat den dreien bereits in den vergangenen Jahren so viel Spaß gemacht, dass sie auch in diesem Jahr wieder dabei sind.

Wulf-Endrik Becker, Vorsitzender des Segelvereins Bergen, hat die drei mit an Bord und unter seine Fittiche genommen, damit es am Ende nicht „Mann über Bord“ heißt. Gemütlich wird in die erste Runde über den Hüttensee gestartet, der friedlich in der Sonne glitzert.

Doch irgendwann ist das gegenüberliegende Ufer erreicht, sodass ein neuer Kurs eingeschlagen werden muss. „Wir machen eine Halse“, kündigt Becker an. „Gleich kommt der Segelbaum rum, zieht die Köpfe ein.“ Lara, Celina und Lara ducken sich, das Boot wendet.

Des Öfteren werden die anderen Boote mit den anderen Ferienpass-Kindern passiert, wo schon fleißig Seemannslieder gesungen werden. Kurze Zeit später können einige der nassen Versuchung trotz frischen Windes nicht widerstehen und lassen sich vom Boot ins Wasser rutschen, um die Wassertemperatur zu testen. Auch Lara und Lara wollen später noch ins Wasser gehen, um zu schauen, ob es wirklich so kalt ist.

Doch erstmal wird noch gesegelt. Lara darf das Steuer übernehmen, während Celina sich um die Fock kümmert. „Such dir einen Baum als Orientierung aus, auf den du zusteuerst“, rät Becker. Nach einer kurzen Schlangenlinie in Ufernähe hat Lara den Dreh raus und steuert fast wie ein Profi über den See.

Nach einer Weile wird es den drei Seglerinnen zu kühl an Deck, sodass sie sich in die kleine Kajüte des Segelbootes zurückziehen, sich ausstrecken und von dort dem Wasser lauschen. Doch Segeln macht auch hungrig: Bald zieht es alle an Land, wo eine Stärkung vom Grill auf die jungen Seeleute wartet. Der Nachmittag hat noch einiges zu bieten: Knotenkunde, Spielen, Segeln und Baden stehen noch auf dem Programm.

Von Stefanie Franke