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Winsen Signal zu Winser Halle gefordert
Celler Land Winsen Signal zu Winser Halle gefordert
17:17 23.01.2017
Von Simon Ziegler
Winsen (Aller)

„Genau dafür brauchen wir jetzt ein klares Signal vom Landkreis: Die Unterstützungszusage für den Hallenneubau in Winsen muss mit Geld hinterlegt werden. Die nötigen Mittel sind im Kreishaushalt bisher nicht eingestellt worden, dafür ist es jetzt aber höchste Zeit. Die Gemeinde Winsen muss sich auf die Unterstützung des Landkreises verlassen können“, fordert Schmidt. Die SPD-Fraktion im Kreistag hat jetzt einen Antrag eingebracht, der zum Ziel hat, dass für den Hallenneubau in den Haushalt 2017 für das Folgejahr 2018 eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 500.000 Euro eingetragen wird.

Denn die Zeit dränge. Bisher hieß es immer, die Halle soll 2019 fertig sein. Dafür müsste sie 2018 gebaut werden.

„Mit dieser Mittelbereitstellung wäre der Landkreis handlungsfähig und könnte für Planung und Bau bereits in diesem Jahr zusammen mit der Gemeinde aktiv werden“, erklärt Schmidt, der darauf setzt, dass Landrat und Kreistagsmehrheit zu ihren Zusagen stehen. „Wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen, damit der Hallenneubau in Winsen kommt, insbesondere unsere Sportvereine erwarten dieses klare Signal“, sagte Schmidt.

Der Haushalt des Landkreises Celle für dieses Jahr soll im März beschlossen werden. Bis dahin müsste das Geld im Etat bereitgestellt werden. Und das soll auch passieren, erklärte Reinhard Toboll, Leiter des Amts für Bildung, Sport und Zentrale Dienste beim Landkreis Celle. Bei der Abstimmung soll sogar eine Summe von drei Millionen Euro als Verpflichtungsermächtigung beschlossen werden, sagte Toboll.

Dass die Zahlen bisher nicht im Entwurf auftauchen, liegt daran, dass der Landkreis auf die Entscheidung des Winser Rates zur Hauptschule warten musste. Der Landkreis hatte seinen Anteil an der neuen Sporthalle davon abhängig gemacht, dass er das Hauptschulgebäude verkauft. „Durch die Entscheidung des Winser Rates, das Gelände nicht zu erwerben, sind für uns jetzt die Voraussetzungen gegeben, Gespräche mit dem Investor zu führen“, sagte Toboll. Das heißt im Klartext: Der Landkreis verhandelt mit dem Discounter Aldi über den Verkauf. Als möglicher Kaufpreis wurde die Summe von 1,2 Millionen Euro genannt. Die genauen Modalitäten sind noch zu verhandeln, sagte Toboll. Anschließend muss der Kreistag über den Verkauf abstimmen.