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Winsen Staatsminister unterstützt CDU-Bewerber
Celler Land Winsen Staatsminister unterstützt CDU-Bewerber
19:10 16.09.2018
Staatsminister Hendrik Hoppenstedt (Zweiter von rechts) war zu Besuch in der Winser Kalandstube um Florian Hemme (Mitte) beim Wahlkampf zum Bürgermeister zu unterstützen. Mit im Bild (von links nach rechts): Ernst-Ingolf Angermann, Christian Peters und Jörn Schepelmann. Quelle: Oliver Knoblich
Winsen

Dafür hat er sich Unterstützung aus Berlin geholt. Staatsminister bei der Bundeskanzlerin Hendrik Hoppenstedt ist am Samstag nach Winsen in die Kalandstube gekommen, um Hemme dabei zu helfen, den amtierenden Bürgermeister Dirk Oelmann (SPD) abzulösen. Rund 50 Zuhörer waren bei dem Besuch des Staatsministers, darunter auch Altbürgermeister Hermann Buchheister (SPD).

Für Hoppenstedt war die Reise nach Winsen nicht nur ein Pflichttermin, sondern auch eine kleine Hommage an seine Herkunft, da seine Familie vor einigen Generationen in Wolthausen lebte. Noch heute tragen manche Familien an der Aller den Namen Hoppenstedt.

In erster Linie ging es dem Staatsminister jedoch darum, Hemme seine Unterstützung auszusprechen. Außerdem brachte er auch einige bundespolitische Themen mit ins Celler Land und betonte dabei, wie wichtig es sei, in der Gesellschaft zusammenzuhalten. Krawalle, wie es sie in Chemnitz durch Rechtsextreme gegeben habe, müssten genauso geahndet werden, wie die Ausschreitungen von extremen Linken bei den G20-Protesten in Hamburg, so Hoppenstedt. „Rechts und Links brauchen einander als Feindbilder. Wir müssen die Stimme von Maß und Mitte sein“, sagte Hoppenstedt weiter, auch mit Blick auf die Bundesregierung.

Nach seiner Rede hatten die Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Was auch einige Zuhörer nutzten für teils kritische Anmerkungen zur Politik der Bundesregierung im Hinblick auf den VW-Abgasskandal und die Sicherung der Außengrenzen.

Im Anschluss ergriff Florian Hemme das Wort und legte noch einmal dar, wofür er sich als Bürgermeister einsetzen würde. Zu den wichtigsten Punkten zählten unter anderem die Möglichkeit auf ein „Winser Abi“, eine stärkere Unterstützung der Feuerwehr und Verbesserungen bei der Kinderbetreuung. „Winsen braucht einen Neuanfang“, wiederholte er dabei immer wieder unter dem Applaus seiner Unterstützer im Publikum.

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