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Winsen Südwinser Baugebiet wird später fertig
Celler Land Winsen Südwinser Baugebiet wird später fertig
14:25 24.06.2018
Von Simon Ziegler
Winsen (Aller)

SÜDWINSEN. Der Winser Gemeinderat hat bei 18 Ja-Stimmen und 12 Enthaltungen für die Änderung des Flächennutzungsplans gestimmt. Investor des Baugebiets ist die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG), die das Areal am Ortsrand westlich des Kreisels entwickeln will. Die Landgesellschaft hat sich nach Gemeinde-Angaben mit drei Grundstückseigentümern geeinigt. Der vierte Eigentümer – es soll sich um einen ehemaligen Winser Bürger handeln, der jetzt außerhalb lebt – wolle nicht verkaufen, heißt es.

Mit dem Umlegungsverfahren werden die Voraussetzungen geschaffen, das Gebiet zu vermarkten. Dabei werden Grundstücke zugeschnitten, die nach Lage, Form und Größe geeignet sind. Jeder Eigentümer erhält am Ende des Verfahrens seinen prozentualen Anteil zurück.

Für die Gemeinde und viele Familien ist die Verzögerung ärgerlich. "Wir haben mehr Nachfrage als Bauplätze", sagte Oelmann. "Wir bleiben an dem Projekt dran, weil es für die Gemeindeentwicklung unumgänglich ist", so der Bürgermeister. Das Areal umfasst etwa zehn Hektar. Vorgesehen sind etwa 100 Bauplätze. Wenn der Grundstückseigentümer, der rund ein Drittel der Fläche besitzt, weiterhin nicht verkauft, werden entsprechend weniger Grundstücke vermarktet. Das Vorhaben insgesamt könne er aber nicht verhindern.

Die CDU enthielt sich bei der Abstimmung. Fraktionschef Christian Peters sagte, dass die Christdemokraten nach wie vor ein Neubaugebiet am Waller Kreisel bevorzugt hätten. Inzwischen sei aber so viel Geld in Südwinsen investiert worden, dass man es dem Steuerzahler nicht zumuten könne, gegen die Pläne zu votieren.

Lindhorst-Neubaugebiet: Die Nachricht, dass es beim Neubaugebiet in Südwinsen zu Verzögerungen kommt, fällt in eine Zeit, in der es auch beim von der Unternehmensgruppe Lindhorst geplanten Baugebiet zwischen Moorbruchsweg und Heidlandsweg im Kernort Winsen nicht reibungslos läuft. Die Regen- und Abwasserbeseitigung macht dort Probleme. Inzwischen hat man eine technische Lösung gefunden. "Wir müssen die komplette Planung überarbeiten", sagte Lindhorst-Projektleiter Jannik Randolph. Jetzt werde über eine andere Erschließung nachgedacht.

Auch hier sind Verzögerungen die Folge. Statt im Herbst 2018 werden die ersten Grundstücke erst im Frühjahr 2019 vermarktet. Häuser können dann erst 2020 gebaut werden.

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