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Winsen Vespa-Freunde feiern Zweirad-Sause in Walle
Celler Land Winsen Vespa-Freunde feiern Zweirad-Sause in Walle
16:30 27.08.2018
Die Ausfahrt der Vespa-Fans führte durchs Celler Land.
Walle

Lederhose oder Abendkleid? Diese Frage stellte sich am Wochenende in Walle beim Vespa-Club-Celle-Treffen (VCC) nicht, denn die Wahl fiel – auf die Regenhose.

„Es regnet eigentlich immer", sagte Claire Vorwerk als Schriftführerin des VCC. Freitagabend, dem Anreisezeitpunkt der Rollerfahrer, hatte der Regen noch ein Einsehen. Doch als am Samstagmorgen um halb elf der Corso startete, war der Himmel dunkel. Und so blieb ein Teil der Teilnehmer auf dem Gelände des Sportvereins Walle, ein anderer Teil startete. In Dreißiger-Gruppen mit zwei Minuten Abstand zum nächsten Team. Die Fahrt ging über Bergen-Belsen nach Sülze und zur Celler Stadtmitte, wo die Fahrer Zeit zur freien Verfügung hatten und dann alleine wieder in Walle eintrafen. Dort gab es Kaffee und Kuchen und Heißes vom Grill. Es folgte ein Geschicklichkeitsfahren auf einem liebevoll eingerichteten Parcours. Auch hier gab es eine Heidekönigin: ein in die Jahre gekommener Roller, der für alle zur Verfügung stand.

Denn oberstes Ziel: keinem darf etwas passieren, Mensch und Roller sollen noch an vielen gemeinsamen Treffen teilnehmen. Präsentiert wurden uralte Schätzchen, Roller mit Beiwagen, neu und alt, klein und groß.

„Ich habe mir alle vier Jahre einen neuen Roller gekauft, weil dann die Zipperlein anfingen“, sagte Renate Otto aus Seevetal bei Hamburg. Kein Wunder – bei Reisen nach Kroatien, Italien, Ungarn. „Der Jetzige muss halten, es gibt keinen Neuen mehr,“ erklärte die 75-Jährige, die ein Roller-Gen in sich tragen muss.

Aber auch die nicht so Hartgesottenen ließen es sich nicht nehmen, in Walle teilzunehmen. Sie reisten mit dem Auto oder Wohnmobil an und hatten den Roller auf dem Anhänger dabei. Und alle sind begeisterte Fahrer. Treffen dieser Art dienen dem Gedankenaustausch oder einfach nur dem Wiedersehen, denn die Kennzeichen der Roller wiesen auf das gesamte Bundesgebiet hin. Die weiteste Anreise hatte eine Schweizerin, die kein Treffen auslässt und dafür entsprechend geehrt wurde.

Die 270 Teilnehmer fanden sich Samstagabend im angrenzenden Dorfgemeinschaftshaus zu einem leckeren Essen mit anschließendem Tanz ein. Dort wurden die Ehrungen für die insgesamt 37 Clubs vorgenommen. Es gab Kategorien für die Anreise bis 600, bis 276 und 155 Kilometer. Die Preise gingen an die Fahrer aus Gießen, Wilhelmshaven, Berlin, Lippstadt, Minden, Hamburg und Wolfsburg, die zugleich den Pokal für den größten teilnehmenden Club mit insgesamt 27 Fahrern erhielten.

Was der Vespa-Club Celle mit vielen Helfern und sehr viel Arbeit jedes Jahr auf die Beine stellt, verdient Lob. Ein Treffen so vieler verschiedener Rollerfahrer, bei denen eines überwog: die gute Laune.

Von Kirsten Pröve-May

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