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Winsen Wathlinger Grüne: Keine Grundstücke für Kaliabdeckung
Celler Land Winsen Wathlinger Grüne: Keine Grundstücke für Kaliabdeckung
17:24 16.06.2017
Von Simon Ziegler
Winsen (Aller)

Um die Abdeckung des Salzbergs vornehmen zu können, würden angrenzende Flächen benötigt, schreiben die Grünen. Dazu gehörten auch Grundstücke der Gemeinde Wathlingen. Das Vorhaben von K+S, die Kalihalde zu begrünen, diene nicht dem öffentlichen Interesse, erklären die beiden Ratsmitglieder Marcel Kasimir und Mar-Heinz Marheine. Die Bevölkerung werde „jahrzehntelang erheblichen Belastungen“ ausgesetzt sein.

Unterdessen hat sich die Bürgerinitiative Umwelt Wathlingen mit einem Offenen Brief an die Mitglieder des Gemeinderates gewandt. „Das Schreiben weist auf die Folgen der geplanten Kalihaldenabdeckung mit bis zu 14 Millionen Tonnen Abfallstoffen und auf die aktuelle Entwicklung in Sehnde hin. Dort ist es gerade zu großflächigen Einbrüchen der Abdeckung gekommen“, sagte BI-Sprecher Holger Müller. Auch die BI appelliert an die Ratsmitglieder, sich Absichten entgegen zu stellen, gemeindeeigene Grundstücke für die Haldenabdeckung zur Verfügung zu stellen. „Ohne diese Grundstücke kann das Vorhaben nicht realisiert werden“, so Müller. Außerdem weist die BI auf die technischen Alternativen zur Haldenabdeckung wie Versatz in das Bergwerk und die Notwendigkeit eines nachhaltigen Konzeptes für das Gelände hin.

Weitere Themen im Gemeinderat am Montag, 19. Juni, sind ein Antrag der SPD-Fraktion, die Sportanlagen an die Kolonie zu verlegen sowie die neue Gebührensatzung für den Kindergarten. Die Sitzung des Gremiums beginnt um 19 Uhr im Rathaus, Am Schmiedeberg 1.