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Winsen "Weibsbilder" in Winsen auf unterhaltsamer Single-Kreuzfahrt
Celler Land Winsen "Weibsbilder" in Winsen auf unterhaltsamer Single-Kreuzfahrt
18:19 11.05.2018
Sprechen über Figurprobleme und Älterwerden: Anke Brausch (links) und Claudia Thiel als „Malle-Diven“. Quelle: Doris Hennies
Winsen (Aller)

Weit gekommen sind die beiden Grazien auf Urlaub noch nicht. Kaum dem Flieger entstiegen, heißt es warten auf den Bus. Da kann man sich die Zeit schon mal mit kleinen Bissigkeiten und Lästereien vertreiben – Lieblingsthema: Figurprobleme. Damit hat vor allem Claudia zu kämpfen – aber sind Hüftgold und Speckröllchen wirklich der Grund dafür, dass es mit dem dauerhaften Liebesglück noch nicht geklappt hat? Für diesen Urlaub hat Claudia jedenfalls beschlossen in die Offensive zu gehen.

Und während die eine sich noch ihre Gedanken über Kinder macht, sinnt die andere über die unaufhaltsamen Folgen des Älterwerdens nach: „Wer jetzt nicht zugreift, hat die beste Zeit meiner Brüste verpasst …“ Eine Gedankenrunde über „Früher“, Abi-Treffen, Trainingseinheiten und Dating-Portale … Ein Blick in die männliche Mitpassagier-Runde macht auch nicht viel Hoffnung. Warum tut man sich all den Stress eigentlich an, wenn das Sofa am Abend immer verlockender erscheint?

Ein bisschen haben die „Weibsbilder“ im Eifer von verbalem Schlagabtausch und frauenrelevanten Anspielungen ihr eigentliches Thema „Malle-Diven“ aus dem Blick verloren. Auch für die Zuschauer ist es schwierig, zwischen Warten, Zeit an Bord und Landgang zu unterscheiden. Dafür gibt’s ein Treffen mit alten Bekannten: Das siebenjährige „It-Girl“ Tineke, die alternativ-therapierende Gundula, die permanent alkoholisierte Britta, die bodenständig-feiste Christel und nicht zuletzt die beiden lebenslustigen Seniorinnen … – alle sind sie mit ihren Lebensweisheiten, dreisten Sprüchen und Nachdenklichkeiten dabei und sorgen für unterhaltsame Stunden. Dann ist es ja auch egal, wo und wie man Urlaub macht. Der Alltag im Kopf kommt immer mit. Unterhaltsam war das Ganze allemal und das Publikum honorierte das Amüsement der beiden Lehrerinnen mit herzlichem Applaus.

Von Doris Hennies

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