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Winsen Winsen denkt über Städtepartnerschaft nach
Celler Land Winsen Winsen denkt über Städtepartnerschaft nach
17:00 02.02.2018
Von Simon Ziegler
Die schwedische Gemeinde Rättvik hat rund 6000 Einwohner. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Winsen (Aller)

Im Ziegenzuchtverein sind 40 oder 50 Leute. Der Verein ist schon sehr alt, mit Ziegenzucht hat er heute gar nichts mehr zu tun, sagt Mitglied Wolfgang Kuß, gleichwohl firmiert der Verein noch immer unter dem alten Namen. Aus diesem Kreis werden seit Jahrzehnten Kontakte nach Vikarbyn, einem Ortsteil der 6000-Einwohner-Gemeinde Rättvik, gepflegt. Wolfgang Kuß fuhr als junger Mann 1967 das erste Mal nach Schweden. "Seitdem war ich jedes Jahr dort", berichtet der 69-Jährige. Inzwischen werden Besuche und Gegenbesuche gepflegt, manche kennen sich seit Jahrzehnten. Im Juli 2017 wurde das 50-jährige Bestehen der freundschaftlichen Verbindung gefeiert.

"Wir haben festgestellt, dass Winsen und Rättvik viele Ähnlichkeiten haben. Beide setzen auf Tourismus, haben einen Heimatverein und kaum Industrie", berichtet Wolfgang Kuß. Von einer Städtepartnerschaft erhofft er sich einen Austausch auf anderer Ebene. Möglicherweise könnten Vereine, Schulen oder die Feuerwehr voneinander lernen. Er wird der Winser Politik die schwedische Gemeinde kommende Woche näher vorstellen.

Zweiter Teil der Winser Ratssitzung: Nachdem das Gremium am Dienstag die Straßenausbaubeiträge abgeschafft hatte, stand am Mittwoch die Haushaltssitzung an. Einstimmig votierte der Gemeinderat für den Etat des Jahres 2018, der ein Volumen von rund 21 Millionen Euro vorsieht.

Simon Ziegler 01.02.2018
Winsen Winsen (Aller) - Winsen geht neue Wege

"Ich bin überglücklich, wir sind gerettet." Der Südwinser Martin Florian atmete tief durch. Hätten die Straßenausbaubeiträge in der Gemeinde Winsen Bestand, hätte er 50.000 Euro für die Sanierung der beiden Straßen an seinem Eckgrundstück zahlen müssen. Doch die Florians und viele andere Anlieger in Winsen und den Ortsteilen müssen keine Ausbaubeiträge mehr bezahlen. Der Winser Gemeinderat entschied am Dienstagabend, dass die Satzung abgeschafft wird. Straßensanierungen werden künftig aus der Grundsteuer B finanziert.

Simon Ziegler 31.01.2018

Anlieger müssen bei Straßensanierungen in Winsen künftig keine Ausbaubeiträge mehr bezahlen. Der Winser Gemeinderat hat am Dienstagabend entschieden, dass die Straßenbeiträge abgeschafft werden. Der Straßenausbau wird in Zukunft über die Grundsteuer B finanziert.

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