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Winsen Winsen lehnt Tannenpark-Ausbau ab – was macht Wietze?
Celler Land Winsen Winsen lehnt Tannenpark-Ausbau ab – was macht Wietze?
16:51 25.06.2018
Von Simon Ziegler
Winsen (Aller)

Oelmann enthielt sich bei der Abstimmung, was er damit begründete, dass im Gemeinderat keine Mehrheit für den Ausbau in Sicht war. Er hatte eigentlich dafür plädiert, dass die Straße gemacht wird – aus Gründen der Gleichbehandlung. „Wie will man es künftig anderen Anliegern erklären, dass ihre Straße ausgebaut werden soll?“, fragt der Bürgermeister. Außerdem stößt es ihm sauer auf, dass aus Steuermitteln regelmäßig die Schlaglöcher der Schotterpiste geflickt werden müssen. „Wir werden das Ausbessern der Straße auf ein Minimum beschränken“, kündigte der Verwaltungschef an.

Die Entscheidung des Winser Rates nahm man im Wietzer Rathaus überrascht zur Kenntnis. Die Wietzer Politik hatte bereits vor einem Jahr für den Wietzer Teil den umstrittenen Ausbau beschlossen. In Wietze wohnen deutlich mehr Bürger am Tannenpark. Auch hier hatte es erheblichen Protest gegeben. So fürchtet etwa der Campingparkinhaber um seine wirtschaftliche Existenz.

Der Wietzer Ausbau des Tannenparks ist aber trotz des Ratsbeschlusses von 2017 keine ausgemachte Sache. Denn damals ging die Wietzer Seite von Kosten in Höhe von 400.000 Euro aus. Inzwischen hat ein Planungsbüro ausgerechnet, dass es fast doppelt so teuer werden könnte. Daraufhin wurde eine abgespeckte Variante geplant, die 570.000 Euro kosten soll, sagte der Wietzer Bürgermeister Wolfgang Klußmann. Und weil es sich um eine neue Planung handelt, muss der Rat noch einmal darüber abstimmen. Die Sitzung findet am Dienstag, 26. Juni, im Dorfgemeinschaftshaus Hornbostel statt (19 Uhr).

"Ich bin gespannt, wie die Entscheidung ausfällt", erklärte Klußmann, der nach wie vor einen Ausbau für richtig hält – unter anderem deshalb, weil Krankenwagen derzeit im Notfall schnell über die Schotterpiste fahren müssen. Zugleich äußerte er Verständnis für die Position der Anlieger. Er könne nicht ausschließen, dass das Winser Votum den Wietzer Rat beeinflussen könnte, sagte Klußmann. Bleibt das Wietzer Gremium bei seinem Standpunkt, läuft es auf eine Situation hinaus, die vor Ort bereits als Schildbürgerstreich bezeichnet wird. Der Tannenpark würde nur im Wietzer Teil ausgebaut, im Winser Teil nicht. (siz)

„…one Scotch, one Bourbon, one Beer …” so sieht eine zünftige Feier laut einem der Oldtime-
Jazz-Musiker aus. Gefeiert wurde – auch mit Getränken, wenn auch weniger hochprozentig – am Samstag mit der Alexander’s Ragtime Band im Museumshof in Winsen. Trotz Kälte und Windböen hatten sich die sechs Herren mit graumelierten Schläfen und die Veranstalter entschlossen, im Freien – nur vom Überstand der Remise geschützt – zu spielen. Die meisten der rund 100 hartgesottenen Zuhörer waren darauf vorbereitet und gut gerüstet – mit Wetterkleidung und Decken.

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