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Winsen Winser Grundschule zu klein: Kreis weist Kritik zurück
Celler Land Winsen Winser Grundschule zu klein: Kreis weist Kritik zurück
17:23 20.01.2017
Von Simon Ziegler
Winsen (Aller)

Doch beim Landkreis perlt die Kritik ab. Schulamtsleiter Reinhard Toboll verweist darauf, dass die Gemeinde Winsen als Schulträger für die Planung verantwortlich war. Die Gemeinde hätte eine größere Schule planen und bauen können", sagt Toboll. „Es ist nicht unser Thema, wenn sich eine Gemeinde vielleicht bei der Entwicklung der Kinderzahlen verschätzt hat. Auf die Prognose haben wir keinen Einfluss.“

Oelmann hatte behauptet, dass die Gemeinde schon bei der Planung des Anbaus auf die Notwendigkeit einer größeren Schule hingewiesen habe. Der Landkreis würde sich bei der Berechnung von Schulgrößen auf eine veraltete Schulbauhandreichung berufen. Es sei signalisiert worden, dass dann weniger Fördermittel fließen. Toboll sagt dagegen, dass die Schulbauhandreichung fortlaufend aktualisiert werde. Der Kreis beteilige sich zu einem Drittel an den „notwendigen Kosten.“

Fachräume gehören nach Ansicht des Landkreises nicht dazu. Nachdem ein PC-Raum in einen Klassenraum umgewandelt wurde, gibt es an der Grundschule noch Fachräume für Musik und Werken sowie einen Textilraum. Außerdem eine Küche. Alle Fachräume musste die Gemeinde alleine zahlen. Toboll: „Grundschulen haben grundsätzlich keinen Bedarf an Fachräumen.“ Wenn Grundschulen und Gemeinden das vor Ort anders sehen, müssen sie das selbst finanzieren. Beim Bau von Grundschulen gilt im Grundsatz, dass Gemeinden zwei Drittel zahlen, ein Drittel kommt aus der Kreisschulbaukasse.