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Winsen "Wolfsfeuer" in Bannetze: Handeln der Politik gefordert
Celler Land Winsen "Wolfsfeuer" in Bannetze: Handeln der Politik gefordert
12:04 29.04.2018
Carl-Wilhelm Kuhlmann (links) berichtet von seinen Erfahrungen mit dem Wolf, Kreislandwirt Jürgen Mente hört aufmerksam zu. Quelle: Anne Friesenborg
Bannetze

Als einen dringenden Appell an die verantwortlichen Politiker auf allen Ebenen, nach Absichtserklärungen nun endlich aktiv zu werden, lassen sich die Ansprachen rund um den flammenden Korb zusammenfassen. Die beiden zuständigen Minister Olaf Lies und Barbara Otte-Kinast seien offen, allerdings fehle es an Taten, herrschte Konsens zwischen Thomas Adasch, der als stellvertretender Landrat teilnahm, dem Winser Bürgermeister Dirk Oelmann, der Vertreterin der Bürgerinitiative Anne Friesenborg sowie Landvolk-Präsident Jürgen Mente. „Das Thema bewegt sehr viele Menschen, die Betroffenheit nimmt zu. Gemeinsam müssen wir nach Lösungen suchen“, sagte Mente zum Auftakt.

Als „Wolf-Hotspot von ganz Deutschland“ bezeichnete Oelmann das von Wald umschlossene Dorf Bannetze, bevor er auf Kindheitserinnerungen verwies, die er mit Thomas Adasch teile: „Wir haben zusammen im Wald Buden gebaut.“ Der mehrfach in Bannetze, Winsen und rund um Meißendorf gesichtete Beutegreifer verhindere, dass Kinder heutzutage im Wald spielen könnten. „Was zählt eigentlich noch der Mensch? Lasst uns unsere Forderungen in die Welt tragen“, appellierte er an die rund 50 Teilnehmer des Mahnfeuers, dessen Ziel es ist, die Aufmerksamkeit für das Thema aufrecht zu erhalten und möglichst zu steigern.

Von Anke Schlicht

Personeller Umbruch im Winser Präventionsrat: Die beiden Gründungsmitglieder Karin Quader und Günter Bensch hören nach 18 Jahren ehrenamtlicher Arbeit auf. „Es ist Zeit für einen Generationswechsel. Jetzt sind andere an der Reihe“, sagt die 57-jährige Karin Quader. „18 Jahre sind eine gute Zeit, um Schluss zu machen. Jetzt will ich andere Prioritäten setzen“ ergänzt der 64-jährige Günter Bensch. Er war jahrelang Vorsitzender des Gremiums.

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In der Gemeinde Winsen wird an einem weiteren Millionen-Projekt gearbeitet. Die Rathaus-Verwaltung denkt darüber nach, im Ortsteil Südwinsen einen neuen Kindergarten für 130 Kinder zu bauen. Die Kosten werden auf 3,5 Millionen Euro geschätzt.

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Simon Ziegler 16.04.2018

„Waidmannsdank“ heißt die Ausstellung mit Fotografien von Christiane Djalvand, die der Winser Heimatverein seit Sonntag im „Grooden Hus“ auf dem Museumshof Winsen zeigt. „Öffentlichkeitsarbeit, die ein breites Publikum anspricht, kommt bei der Jägerschaft oft zu kurz“, erklärte Helge John, Vorsitzender des Hegerings Eschede, der anlässlich der Vernissage in die Ausstellung einführte. Er freue sich über die Brücke, die Djalvands Ausstellung zwischen Jagenden und Nicht-Jagenden schlage.

15.04.2018