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Winsen Zukunftsgespräch gibt Anregungen: SPD auf der Suche nach Impulsen
Celler Land Winsen Zukunftsgespräch gibt Anregungen: SPD auf der Suche nach Impulsen
16:21 15.11.2010
Meißendorf

Als vollen Erfolg bezeichnen die Celler Sozialdemokraten ihr erstes Zukunftsgespräch. Am Sonnabend trafen sich führende Köpfe der SPD mit Experten aus Wirtschaft und Gesellschaft auf dem Nabu Gut Sunder in Meißendorf, um über Umwelt und Tourismus zu diskutieren. In fünf große Themenkomplexe zergliedert, debattierten so insgesamt 25 Beteiligte über Naturschutzflächen, Artenschutz und Schutzgebiete im Kreis, Entwicklung der Landwirtschaft vor dem Hintergrund von Mastanlagen und Biogas-Boom sowie Tourismus unter dem Aspekt der Naturnähe.

„Wir sind mit einer bestimmten Erwartung gekommen“, sagt Rüdiger von Borcke, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. „Uns war klar, dass man selbst bei einer zweieinhalbstündigen Veranstaltung nicht alle Themen ansprechen kann und teilweise nur an der Oberfläche bleiben muss. Dennoch wollten wir Anregungen bekommen und das hat geklappt. Wir haben sehr viel mitgenommen aus diesem ersten Gespräch.“

Fraktionsvorsitzender Maximilian Schmidt teilte diese Auffassung. „Ich habe den Eindruck, dass so etwas öfter machen sollte und dann auch ganz konkret zu spezielleren Themen“, so sein Fazit. „Unser Interesse muss sein, einen vernünftigen Dialog zu führen und dafür die richtigen Ansprechpartner zu haben.“

Alle Teilnehmer empfanden die Größe der Veranstaltung als genau richtig und konstruktiv. Schmidt: „20 bis 25 Teilnehmer scheint eine gute Größe zu sein, in der man nicht nur Gedanken austauschen kann sondern auch noch mehrere Themen besprechen kann.“

Auch weitere Zukunftsgespräche sind schon in Planung – wegen der Weihnachtszeit sind wird allerdings nur noch ein Termin in diesem Jahr stattfinden. Schon in knapp zwei Wochen wird die SPD zum Themenkomplex Wirtschaft und Arbeit einladen. Viel zu oft werde Politik unter Zeit- und Termindruck gemacht und wichtige Fragen zurückgestellt, so Schmidt. Die Zukunftsgespräche böten dazu einen willkommenen Gegenpol.

Von Björn Schlüter