Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Interview Kommunales Bauland
Mehr Interview Kommunales Bauland
13:45 25.02.2010
Celle Stadt

„Man unterscheidet grundsätzlich zwischen privatem und kommunalem Bauland“, erklärt Lothar Engelke, Fachbereichsleiter Planen, Bauen und Entwicklung der Samtgemeinde Wathlingen. „Privates Bauland befindet sich in privatem Besitz, kommunales Bauland gehört der Gemeinde. Hierbei kann es sich um Wohnbauflächen oder gewerbliche Bauflächen handeln.“

Bauland kann auf verschiedene Arten entstehen. In jedem Fall muss die Erschließung – durch beispielsweise Strom, Wasser, Abwasser und Zufahrten – gesichert sein und es dürfen keine natürlichen Hindernisse bestehen, welche ein Bauen unmöglich machen. Die Grundstücke können innerhalb, im Zusammenhang bebauter Ortsteile oder in Bebauungsplangebieten liegen. Überwiegend ist Bauland, laut Engelke, in durch einen Bebauungsplan festgesetzten Gebieten verfügbar. Das Verfahren zur Aufstellung von Bebauungsplänen – frühzeitige Bürgerbeteiligung, Beteiligung der Behörden, öffentliche Auslegung – ist im Baugesetzbuch geregelt.

Streng vom Bauland – egal ob kommunal oder privat – zu trennen ist Bauerwartungsland, hierbei handelt es sich um Flächen, für die in einem übersehbaren Zeitraum zu erwarten ist, dass sie Bauland werden. Flächen, die im Flächennutzungsplan für den Bau vorgesehen sind, sind in der Regel nur Bauerwartungsland, da der Flächennutzungsplan kein Baurecht schafft.

Von Jasmin Nemitz