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Mittendrin Celler Lebenshilfe unterstützt beim Weg auf den Arbeitsmarkt
Mehr Mittendrin Celler Lebenshilfe unterstützt beim Weg auf den Arbeitsmarkt
16:55 04.04.2013
Praktikumsbetreuerin Anja Mikosch (rechts) präsentiert die frisch eingetroffenen Samen. Sie brachte Thomas Bremer bei, wie Getreidesamen auf ihre Keimfähigkeit überprüft werden. Dazu werden sie unter anderem in Sand gelagert. (links) Quelle: David Sarkar
Wohlde

Mit dem Planungsteam um Koordinator Justin Bangemann, den Integrationsassisten Regina Herz und Nils Kunert und Irene Damm, Studentin der Sozialen Arbeit von der Fachhochschule Suderburg, startete der FBI am vergangenen Dienstag das Inklusionsprojekt „Diversity Day - Soziale Vielfalt konstruktiv nutzen".

Der „Diversity Day“ ermöglicht 16 Menschen aus der Betriebsstätte Bergen ein eintägiges Kennenlernen und Erproben des beruflichen Alltags. Die 16 teilnehmenden Unternehmen kommen aus den Branchen Gastronomie, Landwirtschaft, Funk- und Fernsehtechnik sowie dem Handwerk. „Alle Unternehmen haben sich bereit erklärt, zur Teilhabe von behinderten Menschen am Berufsleben beizutragen. Und die Reaktionen sind bisher wirklich sehr positiv", so Clemens M. Kasper, der Geschäftsführer der Lebenshilfe.

Neben zahlreichen Praktika, die als erster Schritt einer anfänglichen Orientierung und Erprobung dienen, organisiert der FBI als weiteren Schritt ausgelagerte Arbeitsplätze in lokalen Betrieben. „Bei entsprechender Eignung ist auch der Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis möglich. In Winsen hatten wir gerade eine junge Dame, die nach einer erfolgreichen Ausbildung jetzt in Vollzeit in der Gastronomie arbeitet. Das freut uns sehr", sagt Kasper.

Die Suche nach Arbeitsplätzen gehört ebenso wie die Begleitung der Menschen zu den Aufgaben des FBI. „Es ist uns besonders wichtig eine Beschäftigung zu finden, die genau den Fähigkeiten der Menschen entspricht", erklärt Kasper.

Von David Sarkar