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Mittendrin Celler vertreiben mit Osterfeuern den Winter
Mehr Mittendrin Celler vertreiben mit Osterfeuern den Winter
17:50 02.04.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Die Veranstaltung hat den Charakter einer kleinen Vereinsfeier mit ein paar auswärtigen Gästen vor allem aus dem Ortsteil und das macht auch den besonderen Charme aus. "So lange es die Kolonie gibt, gibt es hier schon ein Osterfeuer", erzählt Vorsitzender Bernd Hemme, der am Samstagmorgen zusammen mit anderen Vereinsmitgliedern das Holz aufgeschichtet hat. "Für uns ist das immer ein schöner Start ins Gartenjahr. Unsere Mitglieder können dabei die Gehölze, die sie in ihren Gärten weggeschnitten haben, verbrennen."

Während die ersten Gäste und Vereinsmitglieder sich mit Pommes, Würstchen und Nackensteaks stärken, die von Renate Bubach und Brigitte Zeigner zubereitet werden, macht sich 2. Vorsitzender Rolf Zeigner daran, das Osterfeuer in Brand zu stecken. Der Dauerregen der vorangegangenen Stunden hat die Hölzer ordentlich durchnässt. Doch Zeigner ist zuversichtlich. "Wir nehmen eine Gaslanze, damit klappt das schon", erzählt er, während dichter Qualm aus dem aufgeschichteten Stapel in den Abendhimmel steigt. Eine Viertelstunde später fangen die Flammen an zu knistern – das Osterfeuer brennt.

Während die ersten Besucher sich um das Feuer versammeln, bekommt Laura Wietjes davon noch nichts mit. Sie gehört zum Team der Kinderbetreuung und schminkt in einem Schuppen gerade ihre neun Jahre alte Nichte Lena. Neben Dosenwerfen und Kinderschminken gibt es für die jungen Gäste noch Eierlaufen, Sackhüpfen und Pikieren, später bekommen alle noch einen riesigen Schoko-Osterhasen. Die 22-jährige Wietjes ist zum ersten Mal dabei, ihre Eltern haben in der Kolonie eine Parzelle. Ihr gefällt es in Carlslust: "Im Garten arbeiten, mit anderen zusammen sein und neue Leute kennenlernen, macht mir Spaß."

Ruhige Osterfeuer: Nicht einen Zwischenfall hat die Celler Polizei bei den Osterfeuern in Stadt und Landkreis am vergangenen Wochenende registriert. "Am Samstag hatten wir ab 18.30 Uhr eine sechsköpfige Sonderstreife im Einsatz, die alle großen Osterfeuer abgefahren ist. Es war überall ruhig", berichtete Polizeihauptkommissar Andreas Striepe gestern. Auch gemeldet worden sei den Ordnungshütern aus der Bevölkerung nichts. "Wohl wegen des Wetters waren viele Osterfeuer nicht so gut besucht wie üblich. Gegen 23 Uhr waren fast überall so gut wie keine Besucher mehr. Es ist wirklich sehr friedlich und gesittet geblieben", freute sich Striepe, dass seine Kollegen nicht so viel zu tun hatten.

An Karl-Heinz Schmidt kann sich niemand so leicht wortlos vorbeischleichen. Wenn der 62-Jährige jeden Morgen die Schüler mit dem Bus nach Schwarmstedt fährt, hat er immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Nachmittags kommt er in Langlingen, Hohenbostel und Wienhausen vorbei.

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