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Mittendrin So gelingt der leckere Grillspaß im Garten
Mehr Mittendrin So gelingt der leckere Grillspaß im Garten
17:19 23.05.2014
Sommerzeit ist Grillzeit: Damit daraus ein leckeres Vergnügen wird, sollte man bei Kauf und Zubereitung einiges beachten. Quelle: Monique Wüstenhagen
Celle Stadt

Die Tage werden immer länger, draußen bleibt es lange hell und auch die Temperaturen steigen stetig an. Nun ist es Zeit, den Garten auch als offenes Esszimmer zu nutzen und den Grill anzuschmeißen, denn der Grillsaison steht nun nichts mehr im Wege.

Viele schwören auf den altbekannten Holzkohlegrill, andere wiederum bevorzugen Elektro- oder Gasgrills. Ausschlaggebend für die Größe ist die Menge, die zubereitet werden soll: Wer für mehr als sechs Personen grillt, sollte einen Grillrost von mindestens 65 Zentimetern Breite haben.

„Wer wenig Grill-Erfahrung hat und auf Nummer sicher gehen möchte, sollte zu Schweinefleisch greifen: Da kann fast nichts schief gehen“, weiß Anneliese Stadie, Vorsitzende der Landfrauen in Celle. „Sofern das Fleisch wenig Sehnen enthält, wird es so gut wie immer zart.“ Die besten Stücke seien Nackensteak, Filet und Kotelett.

„Noch weniger Fett enthält Rindfleisch, dafür enthält es viel Eiweiß und Mineralstoffe.Damit es schön zart und nicht zäh wird, sollte es bindegewebsarm sein“, rät Stadie. Doch woher weiß man, wie viel Bindegewebe im Fleisch enthalten ist? „Dafür gibt es eine Daumenregel: Je älter das Rind, desto mehr Bindegewebe enthält das Fleisch.“ Beim Grillen von Geflügel sollte man einige einfache Tricks beherrschen. Am besten schmecke es, wenn man Geflügel mit der Haut grille, da es dadurch saftig und zart bliebe, so Stadie.

Doch so ein Stück Fleisch ist noch nicht alles: Wichtig ist auch die richtige Beilage. Am einfachsten und schnellsten zuzubereiten sind Dips. Diese schmecken besonders gut zu Folienkartoffeln oder Rohkost. „Für einen Quark-Radieschen-Dip benötigt man ein halbes Bund Radieschen, die man in Würfel schneidet, ein halbes Kästchen Kresse, 125 Gramm Quark, 50 Gramm Creme Fraîche, einen halben Teelöffel Knoblauchsalz und zwei Messerspitzen Pfeffer.“ Im Handumdrehen entsteht daraus eine leckere Grillbeilage.

Wer es lieber etwas pikanter mag, kann einen Paprika-Dip ausprobieren: „500 Gramm Quark, ein Drittel Paprikamark aus der Tube, zwei Esslöffel Milch, zwei Esslöffel Frischkäse, ein Esslöffel Öl und eine Lauchzwiebel werden zusammengegeben. Dazu kommt noch eine halbe gewürfelte Paprika, Salz und Pfeffer sowie ein Spritzer Zitronensaft. Knoblauchzehen werden je nach Geschmack hinzugegeben“, erläutert Stadie das Rezept. Wer möchte, könne hier auch noch fein gehackte Chilischoten hinzugeben. Dem kulinarischen Vergnügen im eigenen Garten steht also nichts mehr im Wege.

Von Stefanie Franke