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Mittendrin Vorsicht vor Insektenstichen
Mehr Mittendrin Vorsicht vor Insektenstichen
16:54 10.06.2011
Celle Stadt

Man hat das Gefühl, sie sind einfach überall. Nachts raubt das nervtötende Summen der Stechmücke einem den Schlaf und nachmittags sitzen die Insekten entweder in der Sahneschüssel oder sie nehmen sich ein Bad im Orangensaft. Dies ist zwar ärgerlich, jedoch können die Plagegeister auch zur Gefahr für die Gesundheit werden.

Bienen sind eigentlich brav: In der Regel gilt, dass Bienen nicht von alleine angreifen. Sie halten sich meist auf Wiesen oder in Blumenfeldern auf, da sie auf der Suche nach Blütenstaub sind. Da kann es durchaus mal vorkommen, dass man auf sie drauf tritt. Fühlen sie sich bedroht, stechen sie zu. Allgemein sollte man also nicht um sich schlagen, nur weil eine Biene sich nähert. Bei Stichen gilt: Möglichst schnell den Stachel aus der Haut entfernen, um zu verhindern, dass mehr Gift in die Wunde gelangt. Eine kühlende Zwiebel auf der Wunde kann helfen, den Juckreiz zu vermindern und die Schwellung zu verhindern.

Die wollen nur Blut: Bremsen, Zecken, Flöhe und Moskitos stechen auch zu, wenn man sie in Ruhe lässt. Sie sind nämlich nur an dem Stich interessiert. Das Blut brauchen die Plagegeister, um sich zu vermehren. Empfehlenswert ist es, auf Mückensprays zurückzugreifen. Vor allem bei (Camping-)Aufenthalten in der Nähe von Wasser kann so etwas den einen oder anderen Sommertag retten.

Achtung bei Allergien: Nur im Hals und Rachenraum sind Stiche, beispielsweise von Wespen, für alle gefährlich. Die Schwellung kann zu akuter Atemnot führen. Hier sollte sofort der Notruf gewählt werden. Allergiker können auch mit Kreislaufstörungen und lokalen Reaktionen auf die Stiche reagieren. Auch in dem Fall sollte ein Arzt aufgesucht werden. Wespenstich-Allergien können bei einer fast 100 prozentigen Erfolgsquote mit einer Hyposensibilisierung behandelt werden.

Stiche vorbeugen: Die süße Erdbeertorte im Freien sollte stets abgedeckt werden. So wird verhindert, dass eine Wespe versehentlich in den Rachenraum gelangt.

Selbiges gilt für zuckerhaltige Getränke. Wer viel im Garten sitzt, kann ein Sträußchen Basilikum aufstellen oder eine halbe Zitrone mit Gewürznelken spicken. Diese intensiven Gerüche sind für Wespen unangenehm.

Von Sebastian Thoma