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Mittendrin Wasser-Firma Chriwa investiert am Standort in Hambühren
Mehr Mittendrin Wasser-Firma Chriwa investiert am Standort in Hambühren
17:55 13.11.2017
Von Simon Ziegler
"Immer stärkere Marktposition": Chriwa-Inhaber Peter Christiansen und Marketing-Assistentin Carina Fischer vor der neuen Halle in Hambühren. Quelle: Michael Schäfer
Hambühren

HAMBÜHREN. Das Unternehmen hat am Bruchweg in Hambühren eine neue Halle mit 2000 Quadratmetern Fläche gebaut. Auch die Lagerflächen im Außenbereich wurden erweitert. Insgesamt wurde ein höherer sechsstelliger Betrag investiert. Christiansen sprach von einer „notwendigen Kapazitätsaufstockung“, um dem höheren Exportvolumen Rechnung zu tragen und auch neue Technologien am Markt besser zu verkaufen. Hintergrund ist, dass Chriwa die Zulassung der eigenen Zollabwicklung für die exportierten Waren habe, „so dass wir hierfür große Lagerhallenflächen vorhalten müssen, damit die Waren geschützt und kontrolliert bis zum Versand gelagert werden können“, erläuterte der Firmenchef. Auch in Sachen Energie hat sich etwas getan. Eine neue Heizzentrale wurde gebaut.

Die Hambührener Firma hat zudem international eine weitere Niederlassung eröffnet. „Wir haben jetzt in der thailändischen Hauptstadt Bangkok für den südostasiatischen Raum eine Niederlassung mit eigenem Personal gegründet, um von dort aus neue Großaufträge ordnungsgemäß und zeitnah abwickeln zu können“, sagte der Firmenchef. Auch in Kolumbien sei eine eigene Firma für den Direktvertrieb gegründet worden.

Chriwa ist in den Feldern Wasser- und Abwasseraufbereitung unterwegs. Auch das Thema Energieerzeugung aus Reststoffen spielt für die Hambührener eine große Rolle. Die Firmengruppe hat nach eigenen Angaben eine weltweit anerkannte Marktstellung aufgebaut und liefert in mehr als 110 Länder Anlagen, Technik und Know-how. Das Unternehmen hat etwa 200 Mitarbeiter.

In den vergangenen Jahren hat Chriwa nach Unternehmensangaben den Mitarbeiterstab um eine hohe zweistellige Zahl erweitert. Für die Zukunft wird mit weiterem Wachstum und neuen Jobs gerechnet. Besonders Fachleute für Elektronik, Anlagenmechaniker für In- und Ausland sowie Lackierer dürften gesucht werden. "Wir glauben, eine immer stärkere Marktposition zu bekommen", so Firmeninhaber Peter Christiansen. Zuletzt hatte die Firma Schlagzeilen gemacht, als seine Frau, Geschäftsführerin Lizi Christiansen, Bundeskanzlerin Angela Merkal bei einer Reise nach Mexiko und Argentinien begleitet hatte.