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Mittendrin Winser bester Automobilkaufmann Deutschlands
Mehr Mittendrin Winser bester Automobilkaufmann Deutschlands
15:37 16.12.2013
Von Christopher Menge
Geschäftsführer Mathias Süchting (links) vom Autohaus S+K gratuliert Valerian Stenschke, der seine Ausbildung als bester Automobilkaufmann Deutschlands abgeschlossen hat. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Winsen (Aller)

Hohe Auszeichnung für den Winser Valerian Stenschke. Der 22-Jährige schloss seine Ausbildung zum Automobilkaufmann beim Autohaus S+K in Neu Wulmstorf als bester Azubi in ganz Deutschland ab. Als Lohn hat er ein Stipendium für drei Jahre bekommen. Stenschke ist nämlich noch lange nicht am Ziel angekommen.

Nach seinem Abitur im Jahr 2011 am Hermann-Billung-Gymnasium Celle verließ Stenschke den Landkreis. „Ich wollte unbedingt ein duales Studium machen“, erzählt der Wahl-Hamburger, der aber noch jedes zweite Wochenende in Winsen ist, um Freunde und Familie zu besuchen. An den anderen Wochenenden studiert er Betriebswirtschaftslehre (BWL). „Wenn alles glatt läuft, habe ich in vier Jahren zwei Abschlüsse“, sagt Stenschke, der 2015 sein Bachelor machen möchte.

Seine Ausbildung im Autohaus hat Stenschke auf zwei Jahre verkürzt und als Bester in ganz Niedersachen abgeschlossen. In Dortmund wurden alle Landesssieger ein weiteres Mal geprüft. In den Bereichen Finanzdienstleistungen, Service und Betrieb sowie Wirtschaft war keiner besser als der Winser. Vor den Augen von Bundespräsident Joachim Gauck wurde er beim 62. Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks im Signal Iduna Park als Bundessieger ausgezeichnet.

Für die Zukunft hat der 22-Jährige auch schon Pläne. „Mein Ziel ist es, Leitungsaufgaben zu übernehmen“, sagt er. Daher überlegt er, ob er ab 2015 das Masterstudium aufnimmt. Bis dahin arbeitet er im Autohaus an Projekten und unterstützt die Geschäftsführung als Vertriebsassistent.

Zeit zum Fußball spielen wie früher beim SSV Südwinsen und JFC Allertal hat er da nicht mehr, aber er fährt noch hin und wieder ins Weserstadion, um Werder Bremen zu unterstützen. „Als Werder-Fan hat man es in Hamburg nicht leicht“, sagt er lachend. Aber ansonsten hat sich der Umzug für den Winser ausgezahlt.