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Spot(t) Haarsträubend
Mehr Spot(t) Haarsträubend
15:16 06.10.2017
Von Simon Ziegler
Celle Stadt

Wer schlicht den eigenen Nachnamen nimmt, der kann böse daneben liegen. Wer will sich schon beim Steuerbüro "Schulden & Partner" beraten lassen? Wer macht seinen Führerschein bei der "Fahrschule Beule"? Und wer bitteschön steigt im "Gasthof Oberhäslich" ab? Beispiele dieser Art gibt es zuhauf. Ob Chirurgen, die „Metzger“ oder „Schlachter“ heißen, sofort das Vertrauen ihrer Patienten gewinnen? Schwierig könnte es auch für die Anwaltskanzlei Dr. Mörder werden. Es gibt jede Menge schräger Firmen-Namen. Da heißen Steuerberater „Schönbucher“, Kosmetikstudios „Pickel“ und Autohäuser „Kratzer“ oder „Rost“. Auch schön: Bestattungsunternehmen, die „Wurm“ oder „Kiste“ heißen – die trauen sich wirklich was. Ein fiktiver Name scheint manchmal besser zu passen. Man muss ja nicht gleich zu so skurrilen Wortspielen wie Frisöre greifen. Ob „Kaiserschnitt“, „Kamm in“ oder „Bahaarmas“ – es ist wirklich haarsträubend.