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Spot(t) TV-Sternchen
Mehr Spot(t) TV-Sternchen
10:08 05.03.2018
Von Simon Ziegler
Celle Stadt

Der Winser Sozialdemokrat gab den betroffenen Bürgermeister und antwortete kurz und knackig – wie man das im Fernsehen eben so macht. Oelmann, schnell zusammengefasst, hat nichts gegen Wölfe, solange sie in den Wäldern bleiben. In den Städten und Gemeinden hätten die Raubtiere aber nichts verloren. Zur Not müsse man Wölfe eben auch erschießen. So weit, so bekannt. Oelmanns Pendant war eine Biologin und Wolfsversteherin aus den neuen Bundesländern, in denen es noch mehr Wölfe als in Niedersachsen gibt. Die beiden diskutierten miteinander, Hallaschka stellte ein paar Fragen, dann war die Zeit rum. Für Leute, die sich seit vielen Jahren mit der Rückkehr der Wölfe beschäftigen, war es wohl ein bisschen oberflächlich. Dafür dürften etliche Zuschauer zu Hause das erste Mal erfahren haben, dass es in Deutschland wieder Wölfe gibt. Der Winser Bürgermeister war mit seinem Auftritt zufrieden. "Ein echtes Erlebnis", sagte er nach seiner Rückkehr. Dass es bei Facebook trotzdem einen Shitstorm gab, geschenkt. Wer vor einem Millionenpublikum klare Kante zeigt, wird halt angefeindet. Fragen Sie mal beim Bachelor nach!

Spot(t) Celle Stadt - Schlau beim Klau

Was hat den Parfüm-Dieb, von dem die Polizei auf dieser Seite berichtet, wohl getrieben? War es das schlechte Gewissen wegen eines verpassten Valentinstagsgeschenks? Wenn er seiner Angebeteten wirklich eine Freude hätte machen wollen, hätte er doch auf einen Gutschein zurückgegriffen. Man(n) weiß ja: Da machste nix falsch.

Carsten Richter 05.03.2018
Spot(t) Celle Stadt - Im falschen Film

Auspeitschen, Fesselspiele und viel nackte Haut: Fifty Shades of Grey 3 besticht mit pornösen Bildern auf der Kinoleinwand. Dem regen Treiben schauten vor gut zwei Wochen rund 13 Kinobesucher zu. Und mittendrin: der 80-jährige Alfred.

Audrey-Lynn Struck 27.02.2018
Spot(t) Celle Stadt - Voll retro

Da stehe ich in der Dresdner Gemäldegalerie „Alte Meister“ vor einem alten Ölschinken aus dem 18. Jahrhundert, als sich plötzlich ein Mann unsanft an mir vorbei drängelt. Meine anfängliche Verärgerung über diese rüde Behandlung verfliegt schnell, denn der Kunstfreund kann mich weder sehen, noch hören – auf dem Kopf trägt er schließlich einen sperrigen Kopfhörer, auf dem der Museums-Audioguide läuft.

Christian Link 27.02.2018