135: Als die Celler noch zur Musik von "Benstem + Naumann" tanzten

Ich schicke Ihnen hiermit einige Bilder und freue mich schon auf den Artikel. Bekannt sind mir von den Herren leider nur mein Vater am Saxophon und Erimar von der Osten am Schlagzeug. Foto: Sammlung Ralph Sdrenka

Beim Tanztee in der Union haben sich einige Paare kennengelernt, die noch heute zusammen sind. Die Musik kam in den 1950er und 60er Jahren allerdings nicht von der Platte, sondern von der Musikkapelle „Benstem + Naumann“. Die Band war die angesagteste im Landkreis und sorgte für viele schöne Abende und Nächte. Viele Celler erinnern sich gerne an diese Zeit.

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CELLE. „Das war früher die angesagteste Kapelle, und wenn dein Vater ein Solo hingelegt hat, hörten alle auf zu tanzen, lauschten und klatschten. Das war Mucke!“ – Bereits am zweiten Tag seiner Ausbildung im Jahr 1978 wurde Ralph Sdrenka (Jahrgang 1960) von einer älteren Kollegin angesprochen, ob er mit dem Saxofonisten Waldemar Sdrenka verwandt sei. Er bejahte. Sein inzwischen verstorbener Vater war seinerzeit ein sehr bekannter Musiker und zeitweilig von Ende der Fünfziger bis Anfang der Sechziger Saxofonist bei „Benstem + Naumann“.

„Sehr schöne Erinnerungen“ an die Kapelle hat Ingrid Tewes (1939), die Mitte der 1950er Jahre regelmäßig sonntags beim Tanztee in der Union feierte. „Es konnte kommen was wollte – diesen Nachmittag konnte uns keiner nehmen“, erzählt Ingrid Tewes, „ich war frisch verliebt – so fuhr ich immer mit meinem Liebsten und noch heutigem Ehemann mit dem Motorrad zum Tanzen.“ Ingrid und Edgar Tewes sind nunmehr seit 61 Jahren ein Paar und seit 58 Jahren verheiratet. Es sei selbstverständlich gewesen, dass man zum Tanztee die schönsten Kleider anzog. „Der Petticoat wurde vorsichtig um die Beine gelegt und um die frisch gestylten Haare ein Tuch gebunden“, erzählt die Zeitzeugin, „im Winter sind die Beine auf der Hinfahrt mit dem Motorrad fast erfroren, aber bei der Musik von ,Benstem + Naumann‘ war alles vergessen. Leider gibt es heute bei den Tanzabenden keine schöne Kapelle mehr, denn das brachte ja erst richtig Stimmung.“

Mit einigen Freunden fuhr Hans-Joachim Böker (1935) mit dem Zug von Eschede zum Tanztee. „Wir waren in einem Alter, in dem man sich schon für ein Mädchen interessierte, mit dem man sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen konnte – eine Voraussetzung war unter anderem auch die gemeinsame Liebe zur Tanzmusik – meisterhaft gespielt von ,Benstem + Naumann‘ in der Celler Union.“

Eines Tages nahm Hans-Joachim Böker allen Mut „eines auf dem Dorf lebenden Jungen“ zusammen, machte eine höfliche Verbeugung vor einer „Schönheit“ und bat sie um einen Tanz. „Als sie sich erhob und mir gegenüber stand, fiel mein Blick auf ihren Mund, denn die Augen funkelten etwa zehn Zentimeter höher“, erzählt der Zeitzeuge, „damit mir das nicht noch einmal passieren sollte, beobachtete ich ab dem nächsten Tanz die Mädchen hinsichtlich ihrer Größe.“ Mit Beginn des Wirtschaftsaufschwungs konnten sich einige Eltern seiner Freunde dann einen VW-Käfer leisten, sodass die Jungen öfter ins Stadthaus von Uelzen und wenig später nach Veerßen ins Schützenhaus fuhren. „In beiden Sälen spielten Musiker in unserem Alter Melodien, die der Zeit angepasst waren – ganz im Gegensatz zu Benstem + Naumann. Die Kombo pflegte Evergreens und vor allen Dingen Swing, der mir noch heute sofort in die Beine geht.“ Später kam Hans-Joachim Böker noch einmal mit „Benstem + Naumann“ in Berührung. Saxofonist Waldemar Sdrenka unterrichtete einen seiner Söhne.

Anfang der 1960er Jahre war Horst Annies (1944) zu Gast beim Tanztee. „Der Eintritt kostete drei DM“, erinnert sich der Zeitzeuge, „wir haben den Tanztee dazu genutzt, unsere tänzerischen Fähigkeiten aufzubessern und gleichzeitig die Möglichkeit gesehen, ein nettes Mädchen oder einen Jungen kennenzulernen.“ Bei Horst Annies klappte es – er lernte Bärbel (1946) kennen. Im Januar 2016 feiert das Paar Goldene Hochzeit.

Ein Bewunderer der Tanzkapelle „Benstem + Naumann“ war Ortwin Höfer (1953), der seit der Gründung 1971 Mitglied des Spielmannszugs Hambühren ist. „Eines Tages ist es uns gelungen, den großartigen Musiker Heiner Benstem zur Einübung eines neuen Musikstückes für uns zu gewinnen“, erzählt der Hambührener, „er erschien an einigen Dienstagabenden zu unseren wöchentlichen Übungsstunden und brachte uns mit großer Begeisterung das Stimmungspotpourri ,Gut gelaunt´ bei.“

Anita Arndt (1948) erlebte die Kapelle als Schützenfestmusiker in Hambühren in den 1950er und 60er Jahren. „Bei uns im Schützenhaus gibt es ein Plakat aus dem Jahr 1958“, erzählt die Zeitzeugin, „sie haben sowohl den Umzug begleitet als auch abends im Zelt schmissige Tanzmusik gespielt. Zum Abendessen seien die Musiker bei den Bauern in Hambühren I eingeladen gewesen. „Ich habe mit meinen Eltern bei Thieles gewohnt. Hier ging Heiner Benstem zum Essen. Frau Thiele hatte genau an diesem Tag Geburtstag. Als Überraschung hat Heiner Benstem ihr ein Ständchen gebracht. Er spielte auf seiner Trompete das Volkslied ,Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde‘.“ Später habe Heiner Benstem noch eine Weile in Hambühren gewohnt.

Schrecklich fand es Arno Stallbaum (1956), als er um 1970 zur Tanzschule Beuss geschickt wurde. „Ich war ein schüchternes Kerlchen von 14 oder 15 Jahren und musste zu Fuß von der Blumlage bei Eis und Schnee mit glatten Schuhen an Trüllers Keksverkaufsstelle an der heutigen Stadtbibliothek vorbei zur Union – es war immer furchtbar rutschig.“ Beim Mittelball und Abschlussball habe die „Benstem + Naumann“-Kombo musiziert. „Wir konnten zeigen, was wir vom Tanzlehrerpaar gelernt hatten – die Kombo spielte Cha-Cha-Cha, Tango, Rumba, Jive, Walzer, langsamer Walzer, Wiener Walzer, Slowfox, Foxtrott“, erinnert sich der Zeitzeuge, „mein Gott, außer Foxtrott und Walzer kann ich gar nichts mehr davon.“ Die Bälle hätten im großen Saal der Union stattgefunden, der Tanzunterricht bei Beuss im Muschelsaal der Union mit Musik von der Platte. „Musik machen konnte ,Benstem + Naumann‘ sehr gut. Und von meiner Mutter weiß ich, das war ,die‘ Kapelle hier im Bezirk Celle. Wo Pompöses stattfand, musizierte die ,Benstem + Naumann‘-Kombo“, erinnert sich Arno Stallbaum.

So auch bei den Karnevalssitzungen der Rheinischen Vereinigung 1925 Celle. „Die Musiker von ,Benstem + Naumann‘ waren jahrzehntelang die Hauskapelle, haben die drei- bis vierstündigen Sitzungen begleitet und noch drei bis vier Stunden zum Tanz aufgespielt“, erzählt Roland Hütter (1930), der sich besonders an den Winter 1979 erinnert, „es gab enorme Schneefälle. Die Union hatte noch keine Tiefgarage, sondern nur einen Parkplatz, dessen hohe Schneedecke von Autospuren völlig zerfahren, kurz angetaut und dann wieder gefroren war.“ Der Weg vom Auto über diese wellige vereiste Fläche habe einem Hindernis-Parcours geglichen und viele Autofahrer stürzten – so auch der Pianist der Kapelle „Benstem + Naumann“, Jan Dahms, der sich zwei Tage vor der Sitzung auf dem Weg zur Probe den Arm brach. „Während ich als damaliger Präsident der Rheinischen Vereinigung auf der Bühne stand, die Dekoration koordinierte, die einzelnen Auftritte besprach, kam ein Vereinsmitglied aufgeregt in den Saal gerannt und berichtete, dass Jan Dahms den Arm gebrochen habe“, erzählt der Karnevalist, wir informierten Heiner Benstem und der erklärte, ohne Pianist könne die Kapelle nicht spielen. Damit ging für mich erst mal die Welt unter.“ Schließlich sei eine Karnevalssitzung ohne gute und eingespielte Kapelle ein Ding der Unmöglichkeit. „Ich habe die halbe Nacht nach einer Ersatz-Kapelle gesucht – aber ohne Erfolg. Karnevalssamstag war natürlich alles, was Musik machen konnte, gebunden. Ich bekniete den ganzen Freitag Heiner Benstem.“ Freitagabend kam schließlich die erlösende Nachricht: Fritz Naumann übernahm das Klavier und bei der Veranstaltung merkte keiner, dass es ein Problem gegeben hatte.

Aber warum war „Benstem + Naumann“ eigentlich so erfolgreich? Das weiß Rudolf Peterson (1931). „Nach dem Krieg war die Frauen-Big-Band ,Ivy Benson‘ zweimal in Celle – die gesamte Celler Musikbranche war da und hörte sich die Lieblinge der britischen Truppen an, die die Musik der Zeit spielten. Benstem hat daraufhin sein Arrangement verändert und die Kapelle umbesetzt“, erzählt der Zeitzeuge, „amerikanischer Sound und deutsche Schlager waren die richtige Mischung für die Kapelle, die zu dem großen Erfolg führten. In meiner Generation hat jeder zu ,Benstem + Naumann‘ getanzt. Es war die Spitzenkapelle in Celle.“ Rudolf Peterson, der Ivy Benson – 16 hübsche Frauen, die mit englischem Stil, aber fetziger Musik auftraten – selbst dreimal sah, hatte schnell die Vermutung, dass „Benstem + Naumann“ die erfolgreiche Band aus England kopierte. Eine Bestätigung bekam er schließlich 1974. Beim Geburtstag seines Vaters hatte der heute 84-Jährige die Möglichkeit, mit Heiner Benstem zu sprechen, der ihm bestätigte, dass die Auftritte von Ivy Benson in der damals noch besetzten Union das Vorbild für die Celler Kapelle waren.

„Die Stammbesetzung bestand aus fünf Musikern, bei größeren Veranstaltungen wie dem Silvesterball wurde mit sieben Mann gespielt“, ergänzt Rudolf Peterson, „beim Tanztee in der Union traten „Benstem + Naumann“ im Wechsel mit der Kapelle Hesse auf. Gekleidet waren sie im Normalfall mit schwarzem Smoking, weißem Hemd und einer Fliege. Eine Tuba und Schifferklavier – wie auf dem Bild aus der CZ vom vergangenen Freitag – habe ich aber nie gesehen.“

Dafür konnte aber Gerhard Sander (1934) einige Musiker auf dem Bild identifizieren. Schließlich ist sein Vater Albert Sander darauf mit dem Akkordeon zu sehen. „Der Zweite von links ist Hermann Eggers, der Zweite von rechts ist Jan Dahms und ganz rechts steht Fritz Naumann“, ergänzt der heutige Wienhäuser, „mein Vater ist schon 1955 gestorben, ich habe das Akkordeon geerbt. Es steht noch heute auf dem Boden.“

Entstanden ist das Bild 1952/53 bei einem Malerball in der Union, daher hatten sich die Musiker weiße Kittel übergezogen. Der Mann mit der Tuba ist Hans Buhl (1926), der noch heute in Scharnhorst wohnt. „Es gab damals so viele Kapellen – ,Benstem + Naumann‘ war nur eine davon“, sagt der 89-Jährige bescheiden. Auch er habe in vielen Gruppen mitgespielt – unter anderem bei Ebert Eggers und bei Kapellmeister Alfred Wruuck. „Der hat die Berufsmusiker gesammelt und sonntags haben wir dann mit dem Orchester bei Promenadenkonzerten vor dem Schloss gespielt“, erzählt Hans Buhl, der noch heute im Escheder Kirchenchor singt. Mit 14 Jahren hatte er in Lauban in Schlesien eine Musikschule besucht. „Zunächst habe ich Klarinette und Saxofon gelernt. Nachdem einige Männer aus unserer Kapelle eingezogen wurden, musste ich umsatteln“, erzählt der Musiker, „ich habe dann noch Bass, Kontrabass, Tuba und Schlagzeug, zu dem ja auch Xylofon dazugehört, gelernt.“

Nach Kriegsende konnte Hans Buhl nicht mehr nach Schlesien zurückkehren, da das Gebiet von der Roten Armee besetzt war. „Mein Kamerad Helmut Dralle hat immer nach Scharnhorst im Kreis Celle geschrieben, daher war das dann mein Anlaufpunkt“, erzählt das spätere Mitglied der Kapelle „Benstem + Naumann“. Beim Musikerverband In Celle musste er schließlich nachweisen, dass er eine Musikschule besucht hatte und bekam seine Berufsmusikerkarte. Bei Tanzveranstaltungen, Hochzeiten und Umzügen spielte er mit der Kapelle. „Die Bezahlung war eher bescheiden. Wenn man 30 Mark bekommen hat, war es schon viel. Silvester wurde am meisten bezahlt.“

Als Heinrich Kruse (1925) aus Bargfeld seine Erika am 6. Juni 1947 heiratete, sorgte Hans Buhl mit seinen Kollegen für gute Stimmung. Als sich Wilfried (1939) und Heidemarie Bergmann (1943) vor 50 Jahren am 27. August 1965 das Ja-Wort gaben, kam die Musik von „Benstem + Naumann“. „Sie haben mit einer Drei-Mann-Besetzung gespielt“, erinnert sich Wilfried Bergmann, „auch dank der Kapelle war der Abend ein toller Erfolg. Ich glaube, 300 Mark hat der Auftritt für den Abend gekostet.“

Lisa Howes (1946) erlebte die Kapelle bei den Auftritten im großen Saal in Hornbostel. „Man freute sich auf das große Schützenfest – es war etwas ganz Besonderes.“ Während des Essens habe die Kapelle ruhigere und später zum Tanz deftige Blasmusik gespielt. „Bei den Umzügen war ,Benstem + Naumann‘ auch dabei, die Pauke hat dann mein Onkel Willi Meyer geschlagen – dafür hat er ein paar Glas Bier bekommen.“ Später habe er mit der Kapelle auch bei Umzügen in den umliegenden Dörfern gespielt. „Mein Onkel hat immer gesagt, dass sie einen Deppen gesucht haben, der das Ding schleppt“, sagt Lisa Howes.

Ebenfalls ein „Mitglied“ der Kapelle war Eginhard „Egi“ Knura (1935). „Wenn ich sonntags zum Tanztee gekommen bin, fragte mich Heiner Benstem immer, ob ich wieder singe“, erzählt der Zeitzeuge, „das habe ich gerne gemacht. Als Gage habe ich freien Eintritt und eine Tafel Schokolade bekommen.“ Wenn „Egi“ Knura Lieder wie „Drei Münzen im Brunnen“ oder „Tulpen aus Amsterdam“ von der Bühne schmetterte, waren ihm die Blicke der jungen Frauen gewiss. „Viele haben mich bewundert, was den Herren gar nicht gefiel. Mir wurden Schläge angedroht, daher habe ich mich heimlich aus dem Staub gemacht.“ Eine Bewundererin war Mara, die er 1958 heiratete.

Gemeinsam mit „Benstem + Naumann“ trat auch Hermann Timme (1928) auf. „Tim-Mero – der zaubernde Lokomotivführer“ war bei Betriebsfesten oder Bällen ein gefragter Show-Act. Die Musik spielte die Kapelle „Benstem + Naumann“. „Als ich die große Guillotine neu im Programm hatte, wollten die Musiker unbedingt wissen, wie das Zauberkunststück funktioniert. Sie saßen hinter mir auf der Bühne, haben aber trotz genauer Beobachtung nichts mitbekommen“, erzählt der Zauberer, „ein Schlagzeuger wollte sogar selbst Zauberer werden und bestellte sich einige Utensilien, die er mir schließlich zum Kauf anbot, da er merkte, dass die Geräte alleine noch keinen Zauberer machen.“

Wer sich die angesagte Kapelle für eine Feier leisten konnte, habe auch einen Zauberer dabei haben wollen. „Wir waren super aufeinander eingespielt – ich musste gar nicht mehr das Programm besprechen, ,Benstem + Naumann‘ wusste, welche Musik gespielt werden muss. „Das war eine Kapelle, die ohne Mikrofon den ganzen Saal in der Union beschallen konnte“, sagt Hermann Timme, der für eine kurze Zeit auch mal Nachbar in Klein Hehlen von Heiner Benstem war. „Ich sehe ihn noch mit seinem Kleinmotorrad und der Trompete auf dem Rücken vor mir“, sagt der zaubernde Lokomotivführer.

Auch Hänschen Röling (1940) spricht von „der“ Kapelle in Celle. „Im Wintergarten der Union wurden Konzerte abgehalten, sonntags veranstalteten die Tanzschulen Beuss und Hofmann im Wechsel den Tanztee im großen Saal – er war immer voll“, erzählt der Zeitzeuge. Peter Kröck habe immer das Lied vom einsamen Soldaten am Wolgastrand und das Lied von Mary-Ann gesungen. „Es war immer eine tolle Stimmung und manchmal gab es beim ,Bücki-Wucki‘ auch etwas für die Augen. ,Benstem + Naumann‘ hat tolle Musik gemacht – leider gibt es heute so etwas nicht mehr.“

Christopher Menge Autor: Christopher Menge, am 16.10.2015 um 17:12 Uhr
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