Englisch als Weltsprache

In 101 Ländern – und somit in den meisten der Welt – wird Englisch gesprochen. Foto: Oliver Knoblich

Am vergangenen Dienstag dozierte Marcus Callies von der Universität Bremen, Fachbereich Sprach-und Literaturwissenschaften/English-Speaking Cultures, in der Celler CD-Kaserne. Dieses Mal wurde das Thema „Englisch als Weltsprache“ behandelt.

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CELLE. Ein Wissenschaftler dieser Art war bisher noch nie beim Collegium Cellense zu Gast. Callies erklärte zu Beginn, womit er und seine Kollegen sich beschäftigen: nämlich mit der Entwicklung, Ausbreitung und sowie Veränderung der Sprache – in diesem Fall der englischen – und all dies auch im alltäglichen Gebrauch. Außerdem wird erforscht, wie diese Sprache überhaupt gelehrt wird und welche Rolle sie weltweit zum Beispiel im Beruf spielt. Eine Menge Fragen – und die Antworten sollten schon bald kommen.

Um sich über die ganzen Länder unserer Welt einen Überblick zu verschaffen, bekamen alle jungen Studenten eine eigene, farbig gekennzeichnete Weltkarte in die Hand. Auf dieser Karte konnte man erkennen, welche Sprachen auf der Welt am meisten gesprochen werden. Dabei stellte sich heraus, dass neben anderen Weltsprachen wie Französisch, Portugiesisch, Arabisch und Spanisch der Hauptdialekt des Chinesischen, Mandarin, weltweit am meisten gesprochen wird (1,39 Milliarden Sprecher). Selbstverständlich, wie sollte es bei dieser Vorlesung auch anders sein, ist auch Englisch, insbesondere britisches Englisch, stark verbreitet (527 Million Sprecher). Warum ist Englisch nun so verbreitet? Der Grund hierfür liegt vor allem in der fortschreitenden Technologisierung und Globalisierung sowie geschichtlich in der großen kolonialen Ausbreitung. Das British Empire wurde gerne als ein hungriges Seeungeheuer dargestellt, das sich sämtliche Restländer auch noch „schnappen“ und in seine Sprachgewalt bringen wollte.

Ganz klar, Wörter wie „Hi“ und „cool“ werden im Deutschen heute wie selbstverständlich verwendet. Besonders auf Reise-Websites sind diese häufig anzutreffen. „Man nennt so etwas auch Anglizismen (=Sprachvermischungen). Es gibt für sie sogar ein eigenes Wörterbuch, das Neologismenwörterbuch“, so Callies.

Englisch ist also eine sehr wichtige Sprache. Sie kann im Urlaub der Verständigung, zum Beispiel beim Essenbestellen, dienen. Im Studium und Berufsausbildung ist sie unabdinglich. Doch am interessantesten dürfte für die jungen Studenten die Wissenschaft sein: Wissenschaftler möchten allen Menschen von ihren Experimenten und Forschungen mitteilen – das funktioniert am besten auf Englisch. Und wer weiß, welcher der jungen Studenten einmal selbst in die Forschung gehen wird…

Frida Maecker Autor: Frida Maecker, am 01.12.2016 um 11:50 Uhr
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Collegium Cellense

Wie in der Vergangenheit auch, berichten die
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Lea Madeleine Harbott (Foto) und Frida Maecker
über die Kinder­akademie „Collegium Cellense“. Beide Artikel werden auf der Homepage der Celleschen Zeitung veröffentlicht, einer erscheint in der Druckausgabe.

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