Landtagskandidat stellt sich vor

Der CDU-Gemeindeverband Faßberg-Müden hatte kürzlich zu einem Grünkohlessen in die Oase (Soldatenheim) in Faßberg eingeladen.

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FASSBERG. Das Essen mit vorhergehender Wanderung von Müden nach Faßberg eröffnet traditionell die jährliche Veranstaltungsfolge der örtlichen CDU und fand in diesem Jahr bereits zum 31. Mal statt. Wie jedes Mal war nicht nur für das leibliche Wohl gesorgt, sondern den knapp 50 Teilnehmern wurden auch politische „Appetithäppchen“ gereicht.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Gemeindeverbandsvorsitzende Peter Pudschun als besondere Gäste den Faßberger Bürgermeister Frank Bröhl, den hiesigen Landtagsabgeordneten Ernst-Ingolf Angermann und Jörn Schepelmann, der die Nachfolge von Angermann antreten möchte. Anschließend gab Pudschun einen kurzen Rückblick auf die Kommunalwahl, bei der die CDU zwar ihre absolute Stimmenzahl verbessern konnte, wegen der Bildung der Gruppe SPD/WGF/Grüne aber trotzdem im Rat der Gemeinde keine Mehrheit mehr hat. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass angesichts dieser Mehrheitsverhältnisse trotz der negativen Erfahrungen bei der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister zukünftig weiterhin Sachpolitik zum Wohle der Bürger geleistet werde.

Bürgermeister Bröhl ging in seinem Grußwort insbesondere auf die Herausforderungen für die Gemeinde durch den demografischen Wandel ein. Hier seinen Bürgermeister, Rat und Verwaltung gefordert, gemeinsam neue Wege zu gehen und aktiv auf die Entwicklung einzuwirken. Die jüngsten Entwicklungen in der Schwagenscheidt-Siedlung, in Trauen, auf dem Fliegerhorst und auch bei den Gemeindefinanzen gäben aber durchaus Anlass zu der Hoffnung, die Herausforderungen zu bestehen.

Ernst-Ingolf Angermann berichtete anschließend über aktuelle Themen aus der Landespolitik, wobei ihm insbesondere die Absicht des Umweltministers Sorge bereitet, entlang aller Gewässer einen fünf Meter breiten Schutzstreifen einzurichten, der nicht bewirtschaftet werden darf. Dies würde zum Verlust von bis zu 80.000 Hektar Nutzfläche führen und die landwirtschaftlichen Betriebe erheblich belasten. Zum Thema „Wolf“ ist seiner Meinung nach der sichere Erhaltungszustand bereits erreicht und ein Wolfsmanagement dringend einzuführen. Er hält es zukünftig für unausweichlich den Wolf in das Jagdrecht zu übernehmen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund des Schutzes unserer hiesigen Heidschnuckenherden und aller anderen Nutztiere. Großflächige Zäunungsmaßnahmen in der freien Landschaft sind kosten- und arbeitsintensiv und in dieser Form nicht praktikabel. Die Politik sei gefordert.

Einzelne Wölfe, die sich offensichtlich auf Nutztiere spezialisiert haben, müssen schnell und unbürokratisch entnommen werden, um die Weidetierhaltung, die auch zur Pflege von wertvollen Naturschutzflächen beiträgt, langfristig zu erhalten.

Nach einem schmackhaften und reichhaltigen Essen stellte sich der inzwischen für die Landtagswahl im Januar 2018 als CDU-Kandidat für den Wahlkreis 45 Bergen nominierte Jörn Schepelmann vor. Schepelmann, der extra für diesen Termin seinen Skiurlaub früher beendet hatte, verfügt trotz seiner erst 30 Lebensjahre als Bürgermeister von Eicklingen, sowie als Rats- und Kreitagsmitglied bereits über eine beachtliche kommunalpolitische Erfahrung und präsentierte sich den Anwesenden in überzeugender Weise.

Der Abend endete mit angeregten Gesprächen, wobei Bürgermeister Bröhl, Landtagsabgeordneter Angermann und Landtagskandidat Jörn Schepelmann naturgemäß gefragte Gesprächspartner waren.

Hans-Jürgen Birk Autor: Hans-Jürgen Birk, am 16.03.2017 um 13:10 Uhr
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