Bruchweg in Hambühren wird voll gesperrt

Die Arbeiten am Bruchweg in Hambühren gehen in ihre vorerst letzte Phase. Nachdem es immer wieder Aufbesserungen und "Flickenwerk-Arbeit" an der etwa 30 Jahre alten Fahrbahn gegeben hat, steht nun eine umfassende Sanierung an, die der Straße zu neuem Glanz verhelfen soll, sagt Christian Schulze von der Abteilung Bauen und Gemeindeentwicklung der Gemeinde Hambühren.

HAMBÜHREN. Mit den Arbeiten an dem Streckenabschnitt zwischen der Bundesstraße 214 und der Landesstraße 319 soll am Montag, 17. Juli, begonnen werden.

Dann beginnen die Steinsetzarbeiten an der Fahrbahn, die bis zum 27. Juli andauern sollen. In dieser Zeit ist die Strecke nur halbseitig befahrbar, sagt Schulze. Anschließend folgt der Asphalteinbau, der vom 27. Juli bis zum 4. August und zusätzlich vom 7. bis zum 8. August erfolgen soll. In dieser Zeit kann es zu Vollsperrungen kommen. Ansonsten ist die Strecke für Anlieger durchgehend frei.

Außerdem sollen sich die Zeiten der Vollsperrung laut Schulze in Grenzen halten: "An drei Tagen werden Abschnitte der Straße für eine gewisse Zeit nicht befahrbar sein." Wann genau es zu den Vollsperrungen kommt, könne jetzt noch nicht gesagt werden. Das hänge von der zuständigen Baufirma ab und wie sie mit der Arbeit voran komme. Die Anlieger würden noch einmal eine Information über die Tage der Vollsperrung erhalten. Eine Umleitung soll über die B 214 von Hambühren Richtung Ovelgönne eingerichtet werden. Von dort aus kann man über die L 298 auf die L 310 gelangen und so die gesperrte Strecke umfahren.

Die Sanierungsarbeiten werden sich auf drei Bauabschnitte unterteilen. Der erste und zweite Bauabschnitt befinden sich auf dem nördlichen Bruchweg von der B 214 bis zum Fuhrberger Weg. Der dritte Bauabschnitt umfasst die Strecke vom Fuhrberger Weg bis zur L 310.

Im ersten und zweiten Bauabschnitt wird die Fahrbahn bis zu fünf Zentimeter tief abgefräst und mit Tragschicht, Binder- und Deckschicht neu aufgebaut. Denn die Asphaltschicht sei nicht mehr richtig tragfähig, sagt Schulze. Die Gossen der einmündenden Straßen sollen vor den Fräsarbeiten an die neue Höhenlage angepasst werden, um die Einmündungen für den Anliegerverkehr so schnell wie möglich nach den Asphaltierungsarbeiten wieder freigeben zu können. Zufahrten und Zuwegungen werden auf Wunsch der Anlieger in der Bauzeit provisorisch hergestellt. Im dritten Bauabschnitt wird die Fahrbahn nur in den Anschlussbereichen gefräst und anschließend ebenfalls mit Tragschicht, Binder- und Deckschicht neu aufgebaut. Auf der gesamten Baulänge werden die Seitenräume gefräst und mit einem Bankett aus Rasenschotter auf beiden Seiten neu hergestellt.

Die Sanierung des Bruchwegs sollte im Interesse der Anwohner sein, sagt Schulze. "Die Anwohner haben sich schon öfter über den maroden Randstreifen und die Schlaglöcher mokiert." Außerdem ziehe sich das Projekt bereits seit Jahren hin. Mit den beginnenden Bauarbeiten hofft Schulze, dass das Thema demnächst abgeschlossen ist.

Michael Ottinger Autor: Michael Ottinger, am 13.07.2017 um 17:25 Uhr
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