Kinder in Bannetze angeknurrt: Wird Wolf besendert?

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Nachdem ein Wolf am Sonntag zwei Kinder in Bannetze angeknurrt haben soll, wertet das Wolfsbüro intensiv die gemeldeten Wolfssichtungen aus der Region aus. Das teilte die Pressesprecherin Bettina S. Dörr am Dienstag auf CZ-Anfrage mit.

WINSEN. „Die Verantwortlichen der Gemeinde wurden von Mitarbeitern aufgesucht und informiert. Zudem wird das Wolfsbüro mit der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf Kontakt aufnehmen, um eine fachliche Einschätzung zu erhalten“, so Dörr. Sollte sich durch die Recherche Handlungsbedarf ergeben, könne beispielsweise eine Besenderung angeordnet werden. "Dann kann ein Bewegungsprofil erstellt werden", sagt Dörr. "Die Informationen sind Grundlage für eine gezielte Vergrämung."

Wenn es nach dem CDU-Landtagsabgeordneten Jörn Schepelmann geht, müssen nun „Taten statt warmer Worte“ folgen. „Wir sollten nun pro-aktiv tätig werden. Die Grenze des Zumutbaren ist deutlich überschritten“, sagt Schepelmann. Der Wolf sei nun in mehreren Ortschaften gewesen und zeige sich in einer „erschreckenden Regelmäßigkeit“. Von dem Anknurren zum tatsächlichen Wolfsbiss sei es nur noch ein kurzer Weg. „Wir wissen nicht, wann und ob der Wolf jemanden anfällt, aber das kann passieren. Eine real existierende Bedrohung ist vorhanden“, so der Landtagsabgeordnete. Man müsse den Wolf nun besendern, ihn auf jeden Fall vergrämen und wenn nötig auch erschießen.

Um möglichst viele Informationen zu den Wölfen in der Region zu erhalten, bittet das Wolfsbüro die Bevölkerung, alle Sichtungen entweder bei der Landesjägerschaft per E-Mal an wolf@lnj.de oder unter Telefon (0511) 530430 oder beim Wolfsbüro unter Telefon (0511) 30343034 zu melden.

Audrey-Lynn Struck und Christopher Menge Autor: Audrey-Lynn Struck und Christopher Menge, am 30.01.2018 um 19:36 Uhr
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