Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Fußball regional 1:3 gegen Etelsen: Rückschlag für VfL Westercelle im Abstiegskampf
Sport Fußball regional 1:3 gegen Etelsen: Rückschlag für VfL Westercelle im Abstiegskampf
21:32 16.05.2018
Von Christoph Zimmer
Westercelles Torben Vogel (rechts), hier im Duell mit Bastian Reiners,leitete die Pleite gegen Etelsen mit einem Eigentor ein. Quelle: David Borghoff
Westercelle

„Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler gemacht. Das hat unser Konzept für das Spiel auf den Kopf gestellt“, ärgerte sich Vollmer. Nach der Niederlage gegen den TSV Ottersberg am vergangenen Wochenende war es bereits die zweite Pleite hintereinander gegen einen direkten Konkurrenten. In der Tabelle rutschte der Aufsteiger auf den vorletzten Platz ab. Der Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz beträgt drei Spieltage vor Schluss weiter drei Punkte. Erschwerend hinzu kommt das deutlich schlechtere Torverhältnis.

Westercelle startete vor rund 150 Zuschauern denkbar schlecht in die Partie. Bei dem Versuch, einen Kopfball von Nico Kiesewetter im Strafraum zu klären, erwischte Innenverteidiger Torben Vogel den Ball nicht richtig und traf aus kurzer Distanz ins eigene Tor (6.). Unhaltbar für seinen Schlussmann Jannick Heuer. Wenig später hatten die Gastgeber dann Glück, als Christian Heusmann und Bastian Reiners innerhalb von Sekunden eine höhere Führung für Etelsen verpassten (9.).

Die Gastgeber, bei denen die angeschlagenen Alexander Laube und Kai Broschinski zunächst auf der Bank saßen, spielten nach dem frühen Rückstand vor allem in der Defensive merklich nervös. Im Spiel nach vorne leistete sich Westercelle zu viele einfache Ballverluste. Statt das Spiel ruhig aufzubauen, entschied sich der Aufsteiger in einer zunehmend hektischeren Partie zu oft für zu lange Bälle. Die beste Chance hatte Philip Boie, der nach einer scharfen Hereingabe von der rechten Seite am starken Cedric Dreyer im Tor der Gäste aus kurzer Distanz scheiterte (25.).

Etelsen dagegen spielte ruhig und abwartend. Besonders bei Kontern waren die Gäste gefährlich, scheiterten aber immer wieder am guten Heuer zwischen den Pfosten.

Nach der Pause bot sich den Zuschauern zunächst das gleiche Bild. Westercelle spielte zwar offensiver, in der Defensive wirkte der Aufsteiger aber bisweilen orientierungslos. Die besseren Chancen hatte Etelsen. Allerdings mussten sich die Gäste den Vorwurf gefallen lassen, viel zu wenig aus den sich ergebenden Räumen und Möglichkeiten zu machen.

Mitte der zweiten Halbzeit hatte der eingewechselte Laube die große Chance zum Ausgleich, nach dem feinen Zuspiel von Kapitän Daniel Weiß scheiterte er aber freistehend an Dreyer. Fast im Gegenzug dann die Vorentscheidung. Nicolai Gräpler vollendete einen der zahlreichen Konter mit einem herrlichen Heber über den herauseilenden Heuer im Tor der Westerceller (68.). Kiesewetter baute die Führung der starken Gäste später noch aus (74.). Der A-Juniorenspieler Faisal Soma erziele den Ehrentreffer für Westercelle (79.).

Nach der Niederlage im Abstiegsgipfel gegen Etelsen hat Westercelle keine Zeit zum Durchatmen. Im Gegenteil: Am Samstag um 16 Uhr empfängt der VfL mit Eintracht Cuxhaven den abgeschlagenen Tabellenletzten. Und am Pfingstmontag um 15 Uhr muss der Aufsteiger beim FC Hagen/Uthlede antreten, dem souveränen Spitzenreiter. „Wir müssen jetzt die Köpfe frei kriegen und im nächsten Spiel noch einmal alles geben“, hat Vollmer die Hoffnung auf die Rettung noch nicht aufgegeben.

Die Spannung vor dem Endspiel ist groß. Auf dem Fußballplatz in Eldingen steigt am Freitag um 19 Uhr das Finale im A-Pokal zwischen dem frischgebackenen Kreismeister und Pokalverteidiger SC Vorwerk und dem TSV Wietze.

17.05.2018

Wieder haben die Teams in der Fußball-Kreisliga ein langes Wochenende vor sich. Heute duellieren sich mit dem SV Dicle Celle und dem MTV Langlingen sowie dem FC Firat Bergen und SV Garßen die ersten vier Teams. Am Samstag und Montag folgen dann weitere Spiele. Die am meisten gestellte Frage ist, wie wird sich der als Absteiger aus Kreisliga feststehende SV Dicle in den letzten Spielen präsentieren.

16.05.2018

Anders als die Fußballer des Hamburger SV strotzt der Dinosaurier der Judo-Bundesliga nur so vor Selbstvertrauen. Denn auch nach 25 Jahren im hochklassigen Sport ringt der TuS Hermannsburg um jeden Sieg mit großem Willen. Mit 6:1 besiegten die Damen des Zweitligisten um Trainer Dieter Wermuth den PSV Duisburg. Gegen den Gastgeber des Doppelwettkampfes VfL Stade war es beim 4:3 etwas knapper.

16.05.2018