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Fußball regional Abenteuer Bezirksliga für TuS Eschede beendet
Sport Fußball regional Abenteuer Bezirksliga für TuS Eschede beendet
21:23 21.05.2018
Eschedes Kevin Schöneck (links) umkurvt TSV-Torwart Hannes Öhler und Dominik Alexander Zielke zum 1:0. - Doch TuS hat die Führung nicht weiter für sich genutzt, sondern postwendend drei Gegentreffer vom TSV Auetal kassiert. Quelle: David Borghoff
Eschede

Gegen Mitabsteiger Bendestorf hatte der TuS Eschede nach torloser erster Hälfte in der zweiten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht. Die Gastgeber verhielten sich taktisch sehr geschickt und agierten sehr konzentriert. Die Innenverteidigung mit Malcolm Kleedehn und Marvin Söhl stand sehr gut und ließ lange Zeit nicht eine einzige Chance der Gäste zu. „Wir haben noch einmal viel Willen gezeigt und uns mit vielen gelungenen Aktionen gegenseitig motiviert“, fand Trainer Ewert.

Mit mehr Mut zum Risiko und erhöhten Angriffsschwung schoss der TuS Eschede dann auch seine Tore. Der vom Mittelfeld in den Sturm beorderte Kevin Schöneck traf nach Vorlagen vom Maik Kirchhoff zum 1:0 (57.) und dann zum 2:0 (72.). Bendestorfs Anschlusstreffer (76.) brachte Eschedes Abwehr nur kurz zum wackeln. Dann war es Marc von der Ohe, der nach Zuspiel von Dennis Runge das vorentscheidende 3:1 (81.) erzielte. Und Runge war es auch, der für das 4:1 (88.) von Kevin Schöneck auflegte. Der 2:4 Anschlusstreffer der Gäste (90.) war nur ein kleiner Schönheitsfehler.

Doch diese gute Leistung konnte der TuS Eschede gegen TSV Auetal nicht wiederholen. Schönecks 1:0-Führung (17.), der ein Missverständnis in Auetals Deckung nutzte, war trügerisch. Die spielerisch und offensiv sehr starken Gäste schlugen postwendend dreifach (20./22./27.) zurück. „Dem Spielwitz und der Kopfballpower der Auetaler, die in Giovanni Dührung ihren überragenden Spieler hatten, konnten wir nichts entgegensetzen. Außerdem waren die verletzungsbedingten Ausfälle von Maik Kirchhoff und Christopher Gierke nicht zu verkraften“, erläuterte Coach Ewert. Nach Dzenan Derleks schnellem 1:4 (48.) war die Partie dann frühzeitig gelaufen. Obwohl die Gastgeber sich in ihrem Aufbauspiel jetzt verbessert zeigten, fehlte die Kraft und die Konsequenz, dem Spiel noch eine Wende zu geben. „Wir müssen das jetzt erstmal sacken lassen. Doch der Abstieg erzeugt bei uns kein böses Blut. Wir haben alles gegeben und aus vielen Akteuren, die aus der zweiten Kreisklasse kamen, bezirksligataugliche Spieler gemacht. Darauf sind wir stolz“, so Ewert.

Von Jochen Strehlau

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