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Fußball regional Abstiegsduell in Südwinsen im Mittelpunkt
Sport Fußball regional Abstiegsduell in Südwinsen im Mittelpunkt
19:00 27.10.2016
Wer fliegt denn da? Eversens Roman Kroll (rechts) versucht, den Ball von Firats Torwart Erdal Yavsan abzublocken. Kampf ist Trumpf in der Kreisliga. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

SSV Südwinsen – MTV Langlingen(Sonntag, 15 Uhr).

In der derzeitigen Verfassung ist seine Mannschaft nicht konkurrenzfähig, da nimmt SSV-Trainer Andreas Heindorff kein Blatt vor den Mund. Nach Verletzungen fehlt vielen Akteuren die Fitness, um den Gegnern in der Kreisliga über die volle Distanz Paroli bieten zu können. Da sieht er den Konkurrenten aus Langlingen klar im Vorteil.

Trotzdem müssen unbedingt noch Punkte her vor der Winterpause. Das Hauptaugenmerk im Training lag neben der Verbesserung der Ausdauer, im Verhalten bei Standardsituation. Von den sieben Gegentoren gegen Wathlingen fielen sechs nach einem ruhenden Ball. „Wir müssen in der Gefahrenzone cleverer verteidigen“, weiß Heindorff.

SV Garßen –TuS Bröckel(Sonntag, 15 Uhr).

Garßens Trainergespann Marcus Hoffmann und Timo Sperling geht durch ein Wechselbad der Gefühle. Die Mannschaft unterliegt unerklärlichen Leistungs-Schwankungen. So auch wieder bei der Niederlage gegen den Abstiegsrivalen Langlingen. In der ersten Hälfte lief nichts zusammen, nach einer Standpauke durch Hoffmann zur Halbzeit trat die Elf dann sehr geschlossen und einsatzwillig auf.

Gegen Bröckel, die nach zwei Siegen mit Rückenwind an die Hamburger Straße reisen, erwarten die Trainer die Bereitschaft zum Erfolg von Beginn an. „Unsere Spieler müssen Woche für Woche an ihre Leistungsgrenze gehen“, fordert Hoffmann.

TSV Wietze –TuS Eversen/Sülze(Sonntag 15 Uhr).

Der starke Aufsteiger aus Wietze will der Niederlage gegen Bröckel nicht lange nachjammern und schaut selbstbewusst nach vorne. „Nach den vielen vergebenen Chancen hat uns die Sicherheit gefehlt“, hatte Trainer Martin Engeldinger den Grund schnell gefunden. Er sprach damit die erste Hälfte an, in der seine Stürmer etliche Hochkaräter liegen gelassen haben.

Gegen den Tabellennachbarn aus Eversen soll die zweitbeste Sturmreihe der Kreisliga zu alter Treffsicherheit zurückfinden. Wietze will mit einer couragierten Leistung zurück in die Erfolgsspur. Dabei mithelfen kann wieder Kapitän Sven Perrei, der seine Rotsperre abgesessen hat. „Sven wird unserer Abwehr wieder die nötige Stabilität geben“, so Engeldinger.

FC Firat Bergen –SG Eldingen(Sonntag, 15 Uhr).

Für den aus familiären Gründen verhinderten FCF-Trainer Celal Carut wird, wie schon beim Derbysieg in Sülze, Co-Trainer André Hilpert an der Außenlinie stehen. Das Erfolgsrezept mit dem hohen Mittelfeldpressing soll wieder angewendet werden, um die starke Offensive der Eldinger zu bremsen.

TuS Eicklingen –SC Wietzenbruch(Sonntag, 15 Uhr).

Eicklingen hat beim Auftritt gegen Dicle einen überraschend deutlichen Erfolg eingefahren. Besonders die Rückkehr von Torjäger Simon Deichmüller, der drei Treffer beisteuerte, war hierbei entscheidend für den Sieg. Gegen den unangefochtenen Tabellenführer Wietzenbruch ist die Aufgabe allerdings um einiges schwieriger. Für Coach Steven Hörske bedeutet das aber nicht, sich nur auf die Defensive zu beschränken. „Wir werden auch agieren und nicht nur auf das reagieren, was Wietzenbruch macht“, lautet seine forsche Ansage. Besonders wichtig wird es sein, die starke Offensive aus dem Spiel zu nehmen. „Wenn die ins Rollen kommen, wird‘s schwer“, weiß Hörske.

SV Dicle Celle –VfL Westercelle II(Sonntag, 15 Uhr).

Der neue Coach des SV Dicle, Thomas Crocoll, darf nach langen Jahren als Trainer in verschiedenen Teams des VfL Westercelle seinen alten Verein auf der Herrenwiese begrüßen. Das freundschaftliche Verhältnis wird allerdings für 90 Minuten ruhen. „Beide Mannschaften haben nichts zu verschenken, da denkt jeder an sich“, weiß Crocoll. Für ihn ist wichtig, einen direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten. Das funktioniert aber nur, wenn im Gegensatz zur deutlichen Niederlage gegen Eicklingen die Einstellung wieder stimmt. „Wir müssen uns mehr wehren, das hat die Mannschaft verstanden und wird sich anders präsentieren“, erwartet der Trainer.

SC Vorwerk Celle –VfL Wathlingen(Sonntag, 15 Uhr).

Nach schwachem Saisonbeginn ist der Aufsteiger aus Vorwerk mittlerweile in der Liga angekommen. Die sechs Siege in Serie sprechen eine deutliche Sprache. Für Vorwerks Trainer Stefan Mainka ist dieser Trend allerdings kein Hexenwerk, sondern die logische Konsequenz aus der nötigen Integration der vielen Neuzugänge. „Die Mannschaft hat sich gefunden, die Abgänge wurden gut kompensiert“, so Mainka. Zudem musste seine Elf zu Beginn der Serie meistens gegen Topteams antreten. Jetzt kommen die Gegner, mit denen sich Mainka auf Augenhöhe sieht. Zu denen zählt auch Wathlingen, auch wenn Vorwerk das Pokalspiel vor kurzem mit 4:0 klar für sich entschieden hat.

Von Jens Tjaden