Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Fußball regional Altencelles Männer in der Außenseiterrolle
Sport Fußball regional Altencelles Männer in der Außenseiterrolle
16:34 20.01.2017
Celle Stadt

Oder den Braunschweiger Erfolg gegen Tabellenführer Münden im vorletzten Spiel. Doch nach den festlichen Tagen und der Jahreswende ist der SVA seit zwei Wochen wieder im Training, um genügend Fahrt für die Rückserie aufzunehmen. SVA-Spieler-Trainer Stefan Schmidt-Kolberg ließ seine Männer zum Auftakt ordentlich Kondition bolzen, um die müden Knochen wieder in Gang zu bekommen. Glück hatten in der ersten Woche noch die fehlenden Henrik Weinmann (Urlaub) und Lucas Wernig (Vaterfreuden), während sich Keeper Freddy Hövermann beim Fußballspielen verletzte und längere Zeit ausfallen wird.

Doch die Altenceller haben sich schon von der Auftaktniederlage nicht unterkriegen lassen und sich auch mit dem übrig gebliebenen Solo-Keeper Marvin Schroer eine gute Ausgangsposition im Abstiegskampf erspielt. Mit 12:12 Punkten hat der SVA ein ausgeglichenes Punktekonto, steht im guten Mittelfeld. Und damit auch nur vier Minuspunkte Rückstand auf den Gast. Also wollen die Akteure mit Spieler-Trainer Schmidt-Kolberg weiter ordentlich Gas geben und die Position festigen.

Klar. Braunschweig ist eindeutiger Favorit, aber der SVA hat in der jungen Vergangenheit öfter gezeigt, dass er auch gegen Mannschaften von oben mithalten kann. Ausfallen wird auch Außen Sebastian Ebel, der sich im DHB Schiedsrichtereinsatz befindet. Dennoch betont er: „Meine Mannschaftskameraden sind heiß auf die Rückrunde und wollen Punkte sammeln, damit sie so schnell wie möglich das Abstiegsgespenst vertreiben. Rufen wir unser komplettes Potenzial ab, können wir eine Überraschung schaffen.“ Auf Unterstützung von den Rängen in der HBG-Halle kann sich der SVA garantiert auch wieder verlassen, schließlich gebe es nichts Schöneres als „im Warmen bei einem Kaltgetränk ein Handballspiel zu schauen“, flachst Ebel. Und auch Team-Manager Reinhard Roselieb ist guter Dinge: „Als haushoher Favorit müssen sie unbedingt gewinnen, um oben dabei zu bleiben. Wenn wir das Spiel lange offen gestalten, werden wir sehen, wofür es am Ende reicht.“

Von Stefan Mehmke