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Fußball regional Anspruchsvolle Aufgaben für Celler Fußball-Bezirksligisten
Sport Fußball regional Anspruchsvolle Aufgaben für Celler Fußball-Bezirksligisten
19:39 08.10.2015
Unaufhaltsam: Südwinsens Thorsten Kruse (rechts) überläuft seinen Gegenspieler. Die Südwinser gewannen zuletzt zweimal deutlich (5:0 gegen TSV Auetal und 4:1 beim MTV Soltau) und wollen - im Heimspiel gegen den MTV Ashausen-Gehrden den dritten Dreier in Folge einfahren. Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

Der 10. Spieltag beschert den Celler Fußball-Bezirksligisten anspruchsvolle Aufgaben. Der zuletzt unter die Räder gekommene VfL Westercelle tritt bei Tabellenführer Eintracht Elbmarsch an, TuS Eschede beim nicht zu unterschätzenden SV Essel und der SSV Südwinsen empfängt den Tabellenneunten MTV Ashausen-Gehrden.

SSV Südwinsen –

MTV Ashausen-Gehrden

(Sonntag, 15 Uhr)

Der Überraschungsfünfte aus Südwinsen empfängt am Sonntagnachmittag die Ashausener zum Kräftemessen. Das neuerdings ausgeprägte Selbstvertrauen der Südwinser führt zu einer forschen Herangehensweise auch gegen Ashausen. „Wir sind gut drauf und deshalb müssen wir einen Dreier einfahren“, so Trainer Roy Nischkowsky. „Ich hoffe, dass es so wie in den letzten Spielen weitergeht.“ Allerdings ist sich der Coach bewusst, dass der aktuell neunte Tabellenplatz nicht die Stärke der Ashausener widerspiegelt. „Die sind lauf- und kampfstark, ein eingeschworenes Team.“ Dieses Team will Nischkowsky gleich unter Druck setzen und mit einem frühen Treffer die Geschicke in die richtigen Bahnen lenken.

Personell gibt es wenig Grund für Veränderungen im Team der Vorwoche. Als Alternative im Sturm steht der bisher beste Südwinser Torschütze Tim Petersen nach Rückkehr aus dem Urlaub wieder zur Verfügung.

An ein „Abheben“ seiner Mannschaft aufgrund der Erfolgsserie glaubt Nischkowsky indes nicht: „Die können sich gut einschätzen und drehen jetzt nicht durch.“

Eintracht Elbmarsch –

VfL Westercelle

(Sonntag, 15 Uhr)

Zweites Topspiel in Folge für Westercelle in der Fußball-Bezirksliga: Nach Meckelfeld ist vor Elbmarsch. Beim Auswärtsauftritt beim noch verlustpunktfreien Tabellenführer haben die Gelb-Schwarzen die Chance, die eigene Anhängerschaft nach der deftigen 0:6-Heimpleite gegen Meckelfeld etwas zu versöhnen.

Personell gibt es allerdings mal wieder einige Fragezeichen. Daniel Weiß, Aaron Meier und Pascal Peschke meldeten sich unter der Woche krank ab, Nils Lampe ist noch angeschlagen und Torhüter Jannick Heuer fällt mit gebrochenem Zeh aus. Trainer Holger Kaiser kann nach erstem Kurzeinsatz allerdings wieder auf Philip Boie zurückgreifen und auch Maurice Thies könnte in die Stammelf zurückkehren.

„Wir sind krasser Außenseiter, aber nicht chancenlos“, stellt Kaiser fest. „Wir fahren da hin, um uns möglichst gut zu verkaufen. Allerdings ist das nicht das Spiel, wo wir was holen müssen.“

Es erwartet die Gäste eine hitzige Atmosphäre vor den Toren Hamburgs, mit Zuschauern unmittelbar an der Auslinie und einer eingespielten Truppe, die nach dem Landesliga-Abstieg nahezu identisch geblieben ist. „Wir sind mal wieder gezwungen durchzumischen, aber wir werden taktisch nicht viel verändern und versuchen, unser Ding durchzuziehen“, so Kaiser. Ein Fanbus startet um 12 Uhr.

SV Essel –

TuS Eschede

(Sonntag, 15 Uhr)

Wenn die Escheder am Sonntag zum SV Essel reisen, sind die Vorzeichen der Partie eindeutig. Der heimische SV steht bereits unter Zugzwang und muss gewinnen, um nicht noch weiter in den Abstiegsstrudel zu geraten. Der TuS aus Eschede hingegen kann nach dem 4:1 gegen Germania Walsrode vom vergangenen Wochenende mit wieder erstarktem Selbstvertrauen agieren.

„Essel wird Dampf machen müssen. Die sind läuferisch und kämpferisch stark, aber in der Abwehr zu knacken“, hat Eschedes Coach Jörg Rienass erkannt und erwartet deshalb „eine stabile Defensive“ von seinem Team und „ein schnelles Umschaltspiel, um den Gegner zu überlisten.“

Personell sieht es bei Eschede momentan recht gut aus. Lediglich Patrick Schattauer fällt beruflich bedingt aus und Daniel Müller muss aufgrund einer Handverletzung die nächsten Wochen aussetzen.

„Die Stimmung ist gut, eine gewisse Euphorie ist da. Wir müssen dagegenhalten und unsere Chancen nutzen, dann können wir was Zählbares mitnehmen“, so Rienass.

Von Marc Tetens