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Fußball regional Auf MTV Eintracht Celle wartet bereits vor dem Spiel harte Arbeit
Sport Fußball regional Auf MTV Eintracht Celle wartet bereits vor dem Spiel harte Arbeit
16:10 15.03.2018
Von Oliver Schreiber
Christopher Nachtwey (blaues Trikot) – hier im Testspiel beim SC Vorwerk im Duell mit Torben Buschmann – soll dem MTV Eintracht Celle mit seiner Routine helfen, gegen TuS Bersenbrück erneut einen Überraschungscoup zu landen. Quelle: David Borghoff
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Zusätzlich zu den Trainingseinheiten gestern und heute hieß und heißt es also für die Eintracht-Kicker: Platzpflege ist angesagt, damit der Ball endlich wieder auf den grünen Naturrasen rollen kann – und das möglichst ohne Hindernisse. Denn Wirtz und seine Jungs wollen unbedingt spielen. „Bis auf Tim Runge sind alle im Training, wir sind total heiß darauf, endlich mal wieder ein Heimspiel zu bestreiten. Aber sicherlich nicht unter diesen Bedingungen. Da brauchen wir jetzt Ideen, wie wir den Platz noch irgendwie hinbekommen. Wir sind ja da keine Experten“, erklärt Wirtz.

Rein sportlich herrscht große Vorfreude auf das Duell mit dem Aufstiegsaspiranten, der 2018 immerhin schon vier Partien bestritt – und alle gewann. Bersenbrück ist zudem das auswärtsstärkste Team der Liga (18 Punkte in neun Spielen). „Die sind super gestartet und haben gezeigt, dass die unbedingt in die Regionalliga wollen. Bersenbrück hat eine extrem hohe Qualität. Daher müssen wir nicht nur am Limit spielen, sondern darüber, wenn wir punkten wollen. Wir brauchen eine Top-Mannschaftsleistung“, meint Wirtz.

So wie im Hinspiel. Da gewannen die Blau-Weißen sensationell mit 3:1 und feierten ihren ersten Oberliga-Auswärtssieg in der Vereinsgeschichte. „Da haben wir gezeigt, dass wir mithalten können. An dieser Leistung müssen wir uns orientieren“, sagt Wirtz.

Eher weniger orientieren will sich Eintracht am Tabellenbild. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt bereits sieben Zähler – und die Konkurrenz punktet auch noch überraschend wie zuletzt der MTV Gifhorn beim 4:1 gegen Spitzenreiter SC Spelle-Venhaus. „Es bringt nichts, wenn wir uns deswegen verrückt machen. Wir müssen in erster Linie auf uns und unsere Leistung schauen. Aber natürlich benötigen wir auch mal eine kleine Serie, wenn wir da unten rauskommen wollen“, so Wirtz.

Auf die Celler wartet auf jeden Fall harte Arbeit. Sowohl beim Spiel gegen den haushohen Favoriten als auch zuvor bei der Platzpflege.

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