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Fußball regional "Auswärtssonntag" für Celler Fußball-Bezirksligisten
Sport Fußball regional "Auswärtssonntag" für Celler Fußball-Bezirksligisten
12:39 21.11.2014
Celle Stadt

MTV Soltau –

FC Firat Bergen

(Sonntag, 14 Uhr)

Der FC Firat hat im „Fast-Derby“ beim Tabellenzehnten MTV Soltau die kürzeste Anreise der Celler Bezirksligisten. „Soltau hat eine gute Spielanlage. Man darf sie nicht ins Spiel kommen lassen, dann wird‘s gefährlich“, weiß Firat-Trainer Oliver Bornemann. Also heißt es für die Berger, selber die Initiative zu ergreifen und dem Gegner das eigene Spiel aufzuzwingen. Er erhofft sich eine stabile Defensive und dann die entsprechende Cleverness vor dem gegnerischen Tor, um frühzeitig den Spielverlauf in die erhofften Bahnen zu lenken. Der Berger Trainer sieht auf Grund der individuellen Klasse seiner Spieler einen leichten Vorteil für sein Team. „Aber davon dürfen wir uns nicht blenden lassen. Wir müssen ein Polster nach unten schaffen.“

TV Meckelfeld –

SSV Südwinsen

(Sonntag, 14 Uhr)

Nach dem Derbysieg beim VfL Westercelle ist die Stimmung beim SSV natürlich sehr gut. Das soll auch der favorisierte TV Meckelfeld zu spüren bekommen. „Wir waren nach dem Sieg natürlich sehr erleichtert“, sagt Trainer Roy Nischkowsky, „und fahren nach Meckelfeld, um dort mit breiter Brust aufzutreten und etwas Zählbares mitzunehmen.“ Nach der Meckelfelder 0:3-Niederlage vom vergangenen Wochenende und dem eigenen beherzten Auftritt in Westercelle sind das durchaus berechtigte Ansprüche.

Die taktische Ausrichtung scheint dabei klar zu sein. Es gilt erstmal die Null zu halten, um dann mit mutigen Vorstößen Nadelstiche zu setzen. „Wir müssen in den Zweikämpfen dagegen halten und das spielerisch starke Mittelfeld in den Griff kriegen. Unsere Abschlusschwäche haben wir zum Glück abgelegt. Das stimmt mich optimistisch“, so Nischkowsky.

MTV Ashausen-Gehrden –

VfL Westercelle

(Sonntag, 14 Uhr)

Für den VfL Westercelle geht es beim im Existenzkampf steckenden MTV Ashausen-Gehrden um Wiedergutmachung der Heimspielniederlage gegen Südwinsen. Der Gegner stellt mit gerade mal 16 erzielten Treffern den ungefährlichsten Angriff der Liga, hat aber Tabellenführer MTV Eintracht Celle zuletzt einige Schwierigkeiten bereitet.

Dementsprechend erwartet VfL-Trainer Holger Kaiser eine schwierige Auswärtsaufgabe, aber dennoch drei Punkte von seiner Mannschaft. „Wir sind nach der schwachen zweiten Halbzeit aus dem Südwinsen-Spiel in der Bringschuld.“ Die aktuelle Personalsituation macht dem Coach allerdings Sorgen. Mit Malte Stellmach, Maximilian Heine und Michael Pawlitschko fallen zusätzlich drei Mittelfeldspieler aus. „Wir haben nach 14 Spielen bereits 26 Spieler eingesetzt, da kann man keine Konstanz erwarten“, so Kaiser, Der VfL-Fanbus fährt um 10.45 Uhr gen Ashausen.

TSV Auetal –

MTV Eintracht Celle

(Sonntag, 14 Uhr)

Der Spitzenreiter muss bei den siebtplatzierten Auetalern antreten und hat folglich auch diesmal den Favoritenstatus inne. Das sollte für die Truppe von Trainer Frank Weber aber eher Ansporn als Belastung sein, marschiert sie doch mit neun Punkten Vorsprung in der Tabelle voraus.

Die Voraussetzungen für das Spiel scheinen also eindeutig: Auetal wird sein Heil in einer massierten Defensive suchen und Eintracht muss mal wieder versuchen, diesen Riegel zu knacken. Weber erwartet, dass der Gegner sich für die die 0:7-Hinspielklatsche revanchieren möchte: „Die haben was gut zu machen.“

Personell kann Weber fast aus dem Vollen schöpfen, nur Lars Lutschewitz fehlt nach seiner fünften Gelben Karte.

Von Marc Tetens