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Fußball regional Auswärtsspiele für Celler Bezirksliga-Trio
Sport Fußball regional Auswärtsspiele für Celler Bezirksliga-Trio
17:13 09.11.2017
Seitentausch: Eschedes Stürmer Maik Kirchhoff (links) muss aufGrund vieler Ausfälle wohl im eigenen Abwehrzentrum agieren. Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

Eintracht Elbmarsch –

SC Wietzenbruch

(Sonntag, 14 Uhr)

Es ist ein Duell von punktgleichen Tabellennachbarn. Dennoch sieht SCW-Trainer Stephan Bergmann sein Team bei „Wundertüte“ Eintracht Elbmarsch, dessen Torjäger Rico Grimm bereits 13 Mal getroffen hat, leicht in der Rolle des Außenseiters. Das heißt jedoch nicht, dass Bergmann an der Elbe für sein Team keine Siegchance sieht. „Die Chance ist auf jeden Fall da. Wir dürfen uns nur nicht wieder unsere Blackout-Phase erlauben, müssen auch nach einem Gegentor die Ruhe bewahren und vor allem einfache Lösungen finden“, fordert der Coach des Aufsteigers, der bis zur Winterpause gerne 30 Punkte auf dem Konto sehen würde.

„Der Teamgedanke hat uns in den vergangenen Monaten so stark gemacht. Deshalb darf es nicht einreißen, dass wir uns auf dem Platz, wenn es nicht läuft, untereinander beharken“, appelliert Bergmann an seine Spieler. Im Falle eines Sieges wäre das Thema Abstieg für den SCW höchstwahrscheinlich schon jetzt abgehakt. „Es ist Zeit, mal wieder gegen ein Team aus der oberen Tabellenregion zu punkten“, fordert Bergmann, der in Elbmarsch auf Mittelfeldmann Vincent Manig verzichten muss.

TSV Auetal –

TuS Celle FC

(Sonntag, 14 Uhr)

Verlieren ist für die Blau-Gelben beim Tabellenvorletzten verboten. Auch mit einem weiteren Unentschieden würden die Celler weiter an Boden im Abstiegskampf verlieren. „Jeder weiß, wie unglaublich wichtig dieses Spiel ist. Mit einem Sieg könnten wir den Abstand auf Auetal auf sechs Punkte ausbauen“, sagt TuS FC Trainer Thomas Crocoll. Welche Elf aber „richten soll“ ist momentan total ungewiss. „Alle schniefen, schnaufen und sind irgendwie krank. Das letzte Training war eine ziemliche Katastrophe“, berichtet Crocoll.

Definitiv ausfallen wird Benyamin Karak, hinter dem Einsatz des verletzten Flügelstürmers Steven Neumann steht ein dickes Fragezeichen. So ist man bei den Cellern jetzt schon darauf aus, sich irgendwie halbwegs schadlos in die Winterpause zu retten. In der Hoffnung auf Neuzugänge, die zur Saisonhalbzeit an der Nienburger Straße erwartet werden, sieht man sich im neuen Jahr besser aufgestellt. Doch sollten bis dahin die dringend notwendigen Siege ausbleiben, könnte auch die angepeilte Aufholjagd in der Rückrunde zu spät kommen. Die Konkurrenz im Abstiegskampf schläft bekanntlich nicht und ist ihrerseits fleißig am punkten.

VfL Maschen –

TuS Eschede

(Sonntag, 14 Uhr)

Mit drei Siegen und einem Unentschieden aus den vergangenen vier Spielen ist das Team von Ex-Profi Marinus Bester, der sein Amt übrigens nur noch bis zur Winterpause ausüben wird, so etwas wie die Mannschaft der Stunde. So kletterte man von den Abstiegsplätzen auf den neunten Tabellenplatz. „Wir kennen Maschen als eine Mannschaft, die mit ihrem Spiel nach vorne auch ein hohes Risiko eingeht und so immer für Gegentore gut ist“, sagt Eschedes Trainer Sven Ewert, der hofft, aus dieser Schwäche Kapital schlagen zu können. „Gerade auf dem kleinen Platz in Seevetal ist es wichtig, dass wir defensiv wieder zu unserer Kompaktheit zurückfinden und sauber stehen“, so Ewert.

Deshalb könnte auch Stürmer Maik Kirchhoff wieder in Eschedes Viererkette zu finden sein. „Vielleicht sind wir dadurch schwerer ausrechenbar“, meint Ewert, der am Sonntag beruflich verhindert ist und deshalb von Abteilungsleiter Sascha Kasimir und Spieler Sören Soltendieck vertreten wird. „In Maschen ist Zählbares für uns drin. Leider werden uns Christopher Gierke, Kai Klapproth und Jannek Claassen nicht zur Verfügung stehen, aber wir wollen nicht klagen“, so Ewert. (str)

Von Jochen Strehlau