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Fußball regional Bau von Kunstrasenplätzen durch vereinte Kräfte
Sport Fußball regional Bau von Kunstrasenplätzen durch vereinte Kräfte
12:12 10.07.2018
Von Oliver Schreiber
ErhardThölke Quelle: Oliver Knoblich
Celle Stadt

„Wir sehen die Notwendigkeit solcher wetterunabhängiger Plätze, um die Abwicklung des Spielbetriebs zu erleichtern und die Trainingsmöglichkeiten zu erweitern. Spielausfälle vor allem im Frühjahr und im Herbst können so vermieden werden“, erklärt der Kreistagsabgeordnete Erhard Thölke, zugleich auch Vorsitzender des Sportausschusses.

Die Kreisverwaltung soll dem Antrag zufolge beauftragt werden, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den jeweils dort ansässigen Vereinen sowie Kreissportbund und Kreisfußballverband eine Bedarfsermittlung zur Anlage von Kunstrasenplätzen im Landkreis zu erstellen. Danach soll – bei Bewährung von Fördermitteln – ein Zeitplan für die Erstellung erarbeitet und im Sportausschuss behandelt werden. „Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf eine regional sinnvolle Verteilung der Plätze im Kreisgebiet gelegt werden“, erläutert Thölke, früher selbst als Fußballer und Trainer aktiv.

Es gehe um ein strukturiertes und abgestimmtes Vorgehen, in dem alle in einem Boot sitzen: Landkreis, Gemeinden, Sportverbände und Vereine. „Am Ende wird ein Verein federführend diesen Kunstrasenplatz betreiben. Es muss aber gewährleistet sein, dass er auch anderen umliegenden Vereinen zur Verfügung steht“, verdeutlicht Thölke, früherer Lachendorfer Samtgemeinde-Bürgermeister und langjähriger Hohner Ortsvorsteher.

Angesichts des finanziellen Kraftaktes – der Bau eines Kunstrasenplatzes kostet zwischen 400.000 und 500.000 Euro – und einer detaillierten Planung handele es sich um ein mehrjähriges Projekt. „Hier geht Genauigkeit eindeutig vor Schnelligkeit, zumal ja immense Kosten entstehen. Die sind von einzelnen Gemeinden und Vereinen in der Regel nicht zu leisten. Nur durch Zusammenarbeit über Vereins- und Gemeindegrenzen hinweg können die hohen Investitionen erbracht werden“, sagt Thölke. Hier sei – abweichend von den üblichen Verfahrensweisen bei der Gewährung von Zuschüssen nach den Richtlinien über die Sportförderung des Landkreises Celle – die koordinierende Funktion der Landkreisverwaltung nötig.

Bisher gibt es im Landkreis nur einen kleinen Kunstrasenplatz in Wietze. Im Sportpark Winsen, der 2020 fertiggestellt sein soll, soll das erste große Spielfeld entstehen. Konkrete Formen nimmt der Bau eines Kunstrasenplatzes im Stadtgebiet an. Der VfL Westercelle hat von der Stadt die Zusage für eine finanzielle Unterstützung erhalten und arbeitet fieberhaft an der Umsetzung dieses Projekts.

Mit dem Pokal in der Hand gab es sogar noch ein Dankeschön-Ständchen: MTV Eintracht Celle ist Fußball-Stadtmeister 2018 und darf sich für ein Jahr die Trophäe des maxxy-Cups in die Vitrine stellen. Der Oberliga-Absteiger setzte sich am Samstag auf der Sportanlage in Westercelle im Finale gegen SC Wietzenbruch souverän mit 4:0 durch.

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