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Fußball regional Beachsoccer Open: Am Celler Hafen wird's sandig
Sport Fußball regional Beachsoccer Open: Am Celler Hafen wird's sandig
21:20 06.02.2018
Von Heiko Hartung
690 Tonnen Sand werden im Sommer am Celler Hafenbecken aufgeschüttet. Für drei Tage trifft sich Deutschlands Strandfußball-Elite auf der Allerinsel. Quelle: Stefan Schurr / Montage cz
Celle Stadt

„Unserer Stadt mangelt es inzwischen an Sport-Highlights – vor allem für Jüngere. Wir wollen beweisen, dass man so ein Event nicht nur an den Stränden von Timmendorf oder Cuxhaven etablieren kann, sondern auch bei uns – fernab der Küste“, sagt Daniel Herzog. Der 28-Jährige aus Wietze organisiert das dreitägige Spektakel auf der Brachfläche an der Hafenstraße, wo dereinst Wohnhäuser entstehen sollen.

16 Beachsoccer-Teams sind dabei, darunter mit den Rostocker Robben der amtierende Deutsche Meister. Auch die Düsseldorfer Royals mit dem Kapitän der deutschen Strandfußball-Nationalmannschaft, Oliver Romrig, haben zugesagt. Hinzu kommen Teams von Hertha BSC aus Berlin, vom Hamburger SV bis hin zu den Bavaria Beach Bazis aus München. „Beachsoccer ist an den Stränden von Brasilien schon länger eine große Nummer, hierzulande aber im Vergleich zum Beachvolleyball noch nicht so populär. Das wollen wir ändern“, erklärt Herzog, der sich in der hiesigen Kickerszene mit seiner Facebookseite „Fußballportal Kreis Celle“ einen Namen gemacht hat. Neben den Granden der jungen Branche sind mit Oberligist MTV Eintracht sowie Bezirksligist TuS FC auch zwei Celler Teams eingeladen.

Die werden sich umstellen müssen, denn mit „normalem“ Fußball hat Beachsoccer wenig gemein: Auf dem engen Spielfeld (35 mal 26 Meter) wird mit vier Feldspielern und einem Torwart drei mal zwölf Minuten lang gespielt – barfuß und ohne Schienbeinschoner. Bekannte Namen ehemaliger Bundesliga-Profis sucht man auf Sand vergeblich. „Es gibt weniger Körperkontakt als auf dem Rasen und der Ball wird auf dem tiefen Untergrund viel gelupft“, erklärt Herzog. „Dadurch werden den Zuschauern mehr spektakuläre Aktionen wie Fallrückzieher geboten.“ Und das Publikum soll bei der „Ball-Buddelei“ ganz nah am Geschehen sein. Dazu werden an drei Seiten des Spielfelds Tribünen mit insgesamt 2000 Sitzen errichtet. Während die Plätze hinter den beiden Toren frei zugänglich sind, kostet der Eintritt auf der Haupttribüne zwischen 10 und 30 Euro – freier Blick auf das Celler Hafenbecken inklusive.

Wie man es vom Beachvolleyball her kennt, kommt auch bei der Strandvariante des Fußballs der Eventcharakter nicht zu kurz. Ein DJ reißt die Fans während der Spiele mit. Es gibt eine Partymeile mit Streetfood und auf einer Bühne soll eine Band spielen. Auf einer kleinen Sandfläche können sich Besucher selbst in der Aufbruchsportart Beachsoccer ausprobieren. Und Herzog, der seit kurzem beim TuS Celle FC im Tor spielt, hat noch eine Idee im Hinterkopf: „Neben der Beach-Arena ist noch Platz – da könnte man ein Riesenrad aufstellen.“

Das war ein Testspiel ganz nach dem Geschmack von Hilger Wirtz. Der Trainer des Fußball-Oberligisten MTV Eintracht Celle sah gestern einen überzeugenden 8:3 (5:0)-Sieg seiner Elf gegen den ambitionierten Landesligisten TSV Krähenwinkel/Kaltenweide.

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