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Fußball regional Bundesliga-Schützen des SV Wieckenberg wollen das Unmögliche möglich machen
Sport Fußball regional Bundesliga-Schützen des SV Wieckenberg wollen das Unmögliche möglich machen
11:51 02.12.2016
Von Oliver Schreiber
Constanze Rotzsch kehrt an diesem Wochenende ins Team des SV Wieckenberg zurück. Die frühere Vize-Europameisterin ist mit ihrer Erfahrung enorm wichtig für die junge Mannschaft. Quelle: Michael Schäfer
Wieckenberg

„Wir wollen das Unmögliche möglich machen und etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. Der FC Bayern gewinnt ja auch nicht immer“, gibt sich Trainer Enrico Friedemann trotz der krassen Außenseiterrolle kämpferisch. Sein verhaltener Optimismus ist nicht unbegründet, da die Wieckenberger in Bestbesetzung antreten können. Constanze Rotzsch (35) kehrt nach ihrem Kur-Aufenthalt ins Team zurück. „Sie ist mit ihrer Erfahrung sehr wichtig für unsere Mannschaft“, erklärt Friedemann. Rotzsch (391,83 Ringe im Schnitt) ist an Position zwei gesetzt. Angeführt wird der SVW von der Dänin Stine Holtze Nielsen (395,80), mit nach Ostwestfalen reisen zudem Anne Kowalski (391,67), Tina Lehrich (390,71), Claire-Luisa Ruschel (388,00) und Jana Eckhardt (385,50).

Im direkten Vergleich liegt Wieckenberg an jeder Position sowohl gegenüber Buer als auch Elsen im Hintertreffen. Beim Liga-Primus aus Buer gehen aller Voraussicht nach Istvan Peni (397,68), David Koenders (394,71), Robin Zissel (393,86), Jan Zissel (393,00) und Michaela Huck (391,50) an den Schießstand. Die bisherigen Leistungen von Elsen mit Peter Hellenbrand (396,00), Denise Palberg (394,86), Nadine Schüller (394,60), Julian Justus (394,60) und Amelie Kleinmanns (393,60) sind nicht weniger beeindruckend. Hinzu kommt der Heimvorteil für den Champion. „Elsens Fans sind ungemein lautstark. Da ist immer die Hölle los, wenn die schießen. Die kennen das, für die Gegner ist das meist ungewohnt“, sagt Friedemann.

Für die Wieckenberger (4:10 Punkte) geht es darum, sich im Kampf um den Klassenerhalt möglichst achtbar aus der Affäre zu ziehen. „Jeder Einzelpunkt ist wichtig und kann am Ende ausschlaggebend sein. Wenn uns sogar eine Sensation gelingt, wäre das ein gewaltiger Schritt, um auch in der nächsten Saison erstklassig zu schießen“, meint Friedemann. Oder anders ausgedrückt: Auch der FC Bayern ist besiegbar.