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Fußball regional Celler Bezirksligisten müssen magere Startbilanz aufpolieren
Sport Fußball regional Celler Bezirksligisten müssen magere Startbilanz aufpolieren
16:20 24.08.2017
Quelle: Oliver Knoblich
Celle

cELLE. TuS Celle FC –MTV Soltau(Samstag, 15 Uhr)

Gegen die Gäste aus Soltau wollen die Blau-Gelben unbedingt den ersten Sieg einfahren. „Ein Dreier sollte am Samstag schon unser Anspruch sein, zumal Soltau ein Team ist, dass wir in der Tabelle hinter uns lassen müssen“, sagt Celles Trainer Thomas Crocoll.

Er ist im Moment ganz froh, dass sein Kader mit 22 Spielern ausreichend groß ist. Mit Nils Speckmann (schwere Knieprellung) und Benjamin Grund (Rückenverletzung) fallen zwei wichtige Akteure höchstwahrscheinlich aus. Andere Spieler sind zurzeit krank. „Vielleicht müssen wir etwas improvisieren. Es wird sich zeigen, welche Elf von Beginn an auf dem Platz steht. Dieses Team wird aber nicht minder heiß darauf sein, dass die Punkte im Günther-Volker-Stadion bleiben“, ist Crocoll überzeugt.

Noch nicht ganz zu alter Form hat sein Torjäger vom Dienst, Andreas Gerdes-Wurpts, gefunden. Der 36-jährige konnte sich zuletzt gegen Elbmarsch nur selten in Szene setzen. „Ihm fehlt noch ein wenig die Spritzigkeit und die Spielpraxis. Ich hoffe, dass er schnellstmöglich seinen „Auftrag Toreschießen“ wieder erfüllen kann“, sagt Crocoll. „Soltau ist nicht angenehm zu spielen und auf ihren Torjäger Fadil Yavsan müssen wir achten. Trotzdem zählt morgen nur ein Sieg“, sagt der Trainer des TuS FC.

TSV Auetal –TuS Eschede(Samstag, 17 Uhr)

Mit Gegner TSV Auetal verknüpfen die Männer vom Brunshagen überwiegend gute Erinnerungen. Der Grund: Aus Auetal entführte man in der Vorsaison einen Punkt – zu Hause machte man im letzten Saisonspiel mit einem Sieg den Klassenerhalt endgültig klar. Auch sonst hat TuS Eschede zu den Auetalern ein sehr freundschaftliches Verhältnis und pflegt seine Partnerschaft. „Selbstverständlich wird diese über die 90 Minuten auf dem Platz ausgeschaltet“, sagt Eschedes Trainer Sven Ewert.

Er ist angesichts der beiden Pleiten zum Saisonanfang immer noch recht entspannt. „Diese Niederlagen fühlten sich nicht so schlimm an, wie sie vielleicht aussahen. Spielerisch machen wir vieles richtig, verbauen uns dann aber den Erfolg durch individuelle Fehler“, so Ewert. Es sieht sein Team gut vorbereitet und fordert absolute Konzentration. „Wir müssen auch mal selbst in Führung gehen und dann den Gegner zu Fehlern zwingen“, wünscht sich der Coach.

Mit dem immer noch an seiner Oberschenkelzerrung laborierenden David Schlawer fällt ihm ein erfahrener Mann aus. Hinter dem Einsatz von Defensivkraft Marvin Söhl steht noch ein Fragezeichen. „Es wird Zeit, dass wir uns auch mal für unsere Arbeit belohnen“, hofft Ewert.

SV Bendestorf –SC Wietzenbruch(Sonntag, 15 Uhr)

Einen ersten Rückschlag in der neuen Bezirksliga-Umgebung mussten die Wietzenbrucher im Heimspiel gegen Mitaufsteiger SV Lindwedel-Hope einstecken. „In dieser Partie hätte es nur einen Sieger geben dürfen und das waren wir. Aber wenn Du fünf „Hunderprozentige“ nicht reinmachst, verlierst du eben“, ärgerte sich SCW-Trainer Stephan Bergmann, der ansonsten seinem Team weder in kämpferischer noch spielerischer Hinsicht einen Vorwurf machen konnte. „Diese verlorenen Punkte wollen wir uns beim Meister des Kreises Harburg wieder zurückholen“, kündigt Bergmann an.

Der Wietzenbrucher Coach ist davon überzeugt, dass die Effizienz im Torabschluss in Bendestorf wieder besser sein wird. „Aus einer Konterstellung heraus tun wir uns mit unserem schnellen Umschaltspiel auswärts etwas leichter“, so Bergmann. Er erwartet eine kampfbetonte Partie auf Augenhöhe. „Mit einem Sieg sind wir unten weg. Wir werden deshalb voll dagegenhalten“, so der SCW-Coach, der die Fehlerquote in der Defensive möglichst gering halten will.

Bergmann hat fast alle Spieler an Bord und hofft besonders auf sein Sturmduo Gibril Badjie und Mathias Winkler. „Wir haben die Qualität, uns in der Bezirksliga zu behaupten. Uns muss nicht bange sein“, ist der SCW-Coach nach den Erfahrungen der ersten beiden Spiele überzeugt. Auch die Wietzenbrucher Fans stehen hinter ihrem Team und machen sich per Fanbus (Abfahrt, 13 Uhr, Sportplatz Wietzenbruch) auf die Reise in den Kreis Harburg. (str)

Von Jochen Strehlau