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Fußball regional Celler Fußball-Kreisligisten im Dauerstress
Sport Fußball regional Celler Fußball-Kreisligisten im Dauerstress
19:53 28.04.2016
Celle Stadt

SV Dicle Celle –

TuS Eversen-Sülze

(Freitag, 19 Uhr)

Gerade einmal vier Tage liegen zwischen der Neuauflage des Duells vom vergangenen Sonntag. Die Hausherren möchten natürlich gerne den Sieg wiederholen. Trainer Davut Ekinci hat allerdings gravierende Unterschiede zwischen den Leistungen seiner Mannschaft ausgemacht. „Die Vergleiche zwischen den Spielen am Freitag und am Sonntag sind wie Tag und Nacht“, weiß Ekinci. Er ist deshalb auch davon überzeugt, dass sein Team nicht auf den Gegner gucken muss. „Die Mannschaft muss unsere Vorgaben umsetzen, egal wer uns gegenübersteht“, fordert der Coach.

SV Garßen –

SV Altencelle

(Freitag, 19 Uhr)

In das Celler Stadtderby gehen beide Teams mit unterschiedlichen Vorzeichen. Während sich Altencelle durch den überraschenden Sieg in Bergen etwas vom Tabellenkeller abgesetzt hat, muss Garßen mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. Auch wenn der Leistungsschub nach dem Trainerwechsel deutlich sichtbar ist, stehen die Hausherren mächtig unter Zugzwang.

Marcus Hoffmann und Timo Sperling übernahmen die Mannschaft mit nur vier Punkten auf der Habenseite. Trotz der danach erzielten zusätzlichen 16 Punkte rangiert Garßen weiterhin auf einem Abstiegsplatz. „Gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel müssen wir natürlich etwas Zählbares mitnehmen“, lautet Hoffmanns Kampfansage.

TuS Eicklingen –

FC Firat Bergen

(Freitag, 19 Uhr)

Firats Trainer Celal Carut bemängelt weiterhin die zu lasche Einstellung einiger Akteure. „Ich habe die Fehler offen angesprochen. Ich hoffe, wir treten zukünftig anders auf“, erwartet Carut von seiner Elf. Auch wenn Bergen in der Vergangenheit nicht immer den Eindruck hinterlassen hat, den Aufstieg ins Visier zu nehmen, wird Carut bis zuletzt alles versuchen, die Kreismeisterschaft zu erringen. „Wenn Fakten geschaffen wurden, können wir uns mit der Aufstiegsfrage beschäftigen“, sagt Carut.

VfL Westercelle II –

MTV Ahnsbeck

(Freitag, 19 Uhr)

Am letzten Doppelspieltag haben die „tot geglaubten“ Ahnsbecker vier Punkte erzielt und damit deutlich untermauert, dass mit ihnen noch zu rechnen ist. Jetzt hat der MTV allerdings nur ein Spiel, während die gesamte Konkurrenz im Abstiegskampf zwei Möglichkeiten hat, Punkte zu sammeln. Westercelle hat die beiden Spitzenspiele gegen Bröckel und in Nienhagen verloren und ist auf den dritten Rang abgerutscht. Die Gäste wollen die Schwächephase des ansonsten starken Aufsteigers aus Westercelle nutzen und Punkte mit auf die Heimreise nehmen.

SV Nienhagen –

SG Eldingen

(Freitag, 19 Uhr)

Nienhagen hat sich dank seiner starken Offensive auf den Platz an der Sonne geschoben und will sich auch im Heimspiel gegen Eldingen schadlos halten. Für den Nienhäger Trainer Marc Knauer gilt die gleiche Devise wie für den Meisterschaftskonkurrenten aus Bergen. „Gedanken über einen Aufstieg machen wir uns erst, wenn die Frage sich stellt“, macht Knauer deutlich.

VfL Westercelle II –

VfL Wathlingen

(Sonntag, 13 Uhr)

In Westercelle kommt es zum Duell der beiden Aufsteiger aus der 1. Kreisklasse. Beide Mannschaften haben sich erstaunlich schnell in der Kreisliga zurechtgefunden. Zu Beginn der Rückrunde wäre diese Begegnung noch eine Spitzenpartie gewesen. Zum Leidwesen von Gästetrainer Jens Gebler haben sich die Leistungen aber entgegengesetzt bewegt. Während Westercelle, trotz zweier Niederlagen zuletzt, weiter Tuchfühlung zum Platz an der Sonne hat, holte Wathlingen nur vier Punkte in diesem Jahr. „Leider haben wir mit dem Aufstieg nichts mehr zu tun, wir wollen die Saison aber vernünftig zu Ende bringen“, so Gebler.

FC Firat Bergen –

SV Nienhagen

(Sonntag, 15 Uhr)

„Am Sonntag wird eine Vorentscheidung über den Kreismeistertitel fallen“, ist sich Firats Trainer Celal Carut vor dem Duell der beiden ehemaligen Bezirksligisten sicher. Viel wird darauf ankommen, ob Bergen die erforderliche Laufbereitschaft und Entschlossenheit zeigt, die Carut immer wieder einfordert. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen und sieht sein Team deshalb gut gerüstet, dem offensivstarken Tabellenführer Paroli zu bieten. „Wir müssen das richtige Zweikampfverhalten zeigen“, fordert Carut.

TuS Hohne-Spechtshorn –

SV Garßen

(Sonntag, 15 Uhr)

Nach dem überraschenden Erfolg gegen Wietzenbruch hat Hohne die Talfahrt vorerst gestoppt. Gegen den Tabellenvorletzten könnten sich die Hausherren mit einem Erfolg der größten Abstiegssorgen entledigen. Garßen will seinerseits natürlich dafür sorgen, dass Hohne wieder tiefer in den Überlebenskampf hineingezogen wird. Im Hinspiel gab das Trainergespann Marcus Hoffmann und Timo Sperling sein Debüt auf der Bank der Garßener und startete mit einem 3:2-Sieg. So soll es am besten weitergehen. „Wir haben glücklicherweise alles selbst in der Hand“, weiß Hoffmann.

SC Wietzenbruch –

TuS Bröckel

(Sonntag, 15 Uhr)

Bröckel will gegen den Tabellenletzten aus Wietzenbruch da weitermachen, wo sie zuletzt gegen Westercelle aufgehört haben. Da zeigte das Team eine starke Mannschaftsleistung und präsentierte sich im Stile einer Spitzenmannschaft. Auch gegen die kampfstarken Gäste aus dem Celler Stadtteil wird es auf die Körpersprache ankommen, will Bröckel die Punkte mit auf die Heimreise nehmen. Das stark aufgerüstete Team aus Wietzenbruch muss unbedingt punkten, um die Nichtabstiegsplätze verlassen zu können.

SV Dicle Celle –

SV Altencelle

(Sonntag, 15 Uhr)

Im Celler Stadtderby gibt es ein richtungsweisendes Spiel für beide Kontrahenten. Altencelle könnte sich mit einem Sieg wohl aller Abstiegssorgen entledigen, würde im Fall einer Niederlage aber wieder mit in der Verlosung um die beiden letzten Plätze sein. Beide Trainer sind trotz der eng terminierten Spiele davon überzeugt, dass ihre Teams sich der Aufgabe selbstbewusst stellen. „Wir müssen als Kollektiv auftreten“, so SVD-Trainer Davut Ekinci.

MTV Langlingen –

TuS Eversen-Sülze

(Sonntag, 15 Uhr)

In Langlingen stehen sich zwei Teams mit ähnlicher Spielanlage gegenüber. Beide agieren mannschaftlich geschlossen und präsentieren sich als gut funktionierende Einheit. Langlingen möchte das Spiel nutzen, um sich weiter auf das Kreispokalfinale vorzubereiten. „Wir müssen taktisch variabler werden, um auf Spielsituationen reagieren zu können“, nimmt Trainer André Ruschitzka sein Team in die Pflicht. Besonders der Sieg in Wathlingen hat gezeigt, dass Langlingen auch in der Lage ist, druckvoll zu spielen. „Gegen Eversen müssen wir höher stehen, um sie zu locken“, schaut Ruschitzka voraus.

Von Jens Tjaden