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Fußball regional Celler Fußballprofi Felix Burmeister wechselt zu Eintracht Braunschweig
Sport Fußball regional Celler Fußballprofi Felix Burmeister wechselt zu Eintracht Braunschweig
17:24 25.06.2018
Von Heiko Hartung
Felix Burmeister ist künftig für Eintracht Braunschweig am Ball. Der Celler kam - ablösefrei vom ungarischen Erstliga-Absteiger Vasas FC zu dem Traditionsverein. Quelle: Susanne Hübner
Celle Stadt

Nach dem bitteren Zweitliga-Abstieg der Eintracht soll Burmeister den Neuaufbau unter dem dänischen Trainer Henrik Pedersen (kam von Union Berlin) mitgestalten und als erfahrener Innenverteidiger und zweitältester Spieler im Kader die Defensive stabilisieren. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe. Wir wollen versuchen, direkt wieder aufzusteigen. Braunschweig gehört mit seinen Fans und der gesamten Vereinsstruktur mindestens in die 2. Bundesliga“, ist Burmeister überzeugt. „Es wurden schon 11.000 Dauerkarten verkauft. Wenn das kein Statement von den Fans ist“, sagt er.

Nach der zehnjährigen Ära unter Trainer Torsten Lieberknecht, der nach dem Abstieg gehen musste, steht der Traditionsverein vor einem Umbruch. Inklusive Nachwuchsspielern standen im Testspiel 14 neue Leute für Braunschweig auf dem Platz.

Doch Burmeister ist überzeugt, dass es klappen kann. „Schon nach dem ersten Gespräch mit dem Sportlicher Leiter Marc Arnold war ich von dem Konzept überzeugt. Hinzu kommt, dass der Trainer eine klare Spielidee hat. Er setzt auf hohes Pressing – das kommt meiner Spielweise sehr entgegen“, meint Burmeister.

Ein gutes Omen: Mit Aufstiegen in die 2. Bundesliga kennt sich der 1,86 Meter große Defensivspezialist aus. In seinen fünf Jahren bei Arminia Bielefeld schaffte er zweimal den Sprung ins deutsche Unterhaus.

Seine Laufbahn begonnen hat Burmeister in den Jugendabteilungen des SV Hambühren und TuS Celle FC. Nach einem Jahr beim VfL Wolfsburg kam er in die U17 von Hannover 96, wo er sich bis in den Profikader hocharbeitete. Als der Schritt in die Bundesliga nicht gelang, ging Burmeister nach Bielefeld. Bei seiner offiziellen Vorstellung in Braunschweig wurde er auch auf seine „rote“ Vergangenheit beim Rivalen 96 angesprochen. „Ich konnte aber glaubhaft versichern, dass Hannover nicht mein Herzensverein ist. Damit war die Sache erledigt“, erzählt Burmeister mit einem Lächeln. Gleichwohl kam schon eine augenzwinkernde Kurznachricht vom früheren 96-Weggefährten Sergio Pinto, was um Himmels Willen ihn denn nach Braunschweig geführt habe.

Weil sein Vertrag auslief, musste die Eintracht keine Ablöse an Vasas Budapest zahlen. Mit den Ungarn war Burmeister im Mai abgestiegen. „Viele Verletzte, kein adäquater Ersatz – das ging voll in die Hose.“ Die beiden Jahre an der Donau möchte er aber nicht missen. „Besonders im ersten Jahr waren wir sehr erfolgreich, wurden Ligadritter und standen im Pokalfinale.“

Jetzt sucht sich Burmeister, der noch in einem Hotel residiert, eine fest Bleibe. „Ich will in die Region Braunschweig ziehen – aber es darf ruhig eine Wohnung sein, die etwas in Richtung Celle liegt“, sagt Burmeister. Es ist für ihn eine Art Heimkehr – nicht nur der sportlichen Art.

Das Kleinfeld-Fußballturnier des BSV Belsen ist genauso alt wie der Verein selbst: Seit 42 Jahren spielen Vereins- und Freizeitkicker jeden Sommer um den Siegerpokal. Den durften am vergangenen Wochenende „Buddy and friends“ in die Höhe recken.

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