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Fußball regional Celler Streetsoccer-Cup: Wo ein Händedruck so viel zählt wie ein Hattrick
Sport Fußball regional Celler Streetsoccer-Cup: Wo ein Händedruck so viel zählt wie ein Hattrick
16:36 17.07.2018
In den Zweikämpfen ging es hoch her, doch es blieb fair.Die Spieler mussten über Regelverstöße selbst entscheiden. Quelle: David Borghoff
Celle Stadt

„Wir haben richtig gute Spiele gesehen“, sagt Organisator Deniz Karabulut, der mit der Veranstaltung sehr zufrieden ist. In der Vorrunde hatten sich sechs Teams aus den verschiedenen Celler Stadtteilen für die Finalrunde durchgesetzt. „Die hatten alle total Bock“, freut sich der Vorsitzende von Inter 07 Celle. In zwei Gruppen mussten die Teams im „Jeder-gegen-Jeden“-Modus ihr Talent am Ball unter Beweis stellen. „Die Qualität der Mannschaften ist in der Endrunde sehr ausgeglichen gewesen“, resümiert der Sozialarbeiter.

Doch beim Streetsoccer-Turnier, das im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, ging es nicht nur um Tore und Gewinner, sondern auch um Fairplay und Toleranz. „Rassismus die Rote Karte zeigen“, ist das erklärte Ziel für Karabulut und das Organisationsteam.

Denn anders als beim Rasenfußball wird beim Streetsoccer auf Schiedsrichter verzichtet. So lernen junge Kicker, aufeinander Rücksicht zu nehmen und sich bei Fehlern zu entschuldigen. „Das mussten die Jungs unter sich klären“, sagt der Inter-Chef. Zwar seien zwei neutrale Beobachter abgestellt worden, doch Hand- oder Foulspiele haben die Jugendlichen in eigener Verantwortung geahndet. „Das hatten wir so erhofft und auch erwartet“, so der Sozialarbeiter.

Im Fußball-Kreispokalfinale hatte sich TSV Wietze dem SC Vorwerk nach großem Kampf knapp mit 1:2 geschlagen geben müssen. Als verspätete Belohnung für die Endspielteilnahme darf sich das komplett neuformierte Wietzer Team nun am Mittwoch, 19 Uhr, im heimischen Waldstadion in der Qualifikation zum Bezirkspokal versuchen. Dort empfängt die Mannschaft von Trainer Axel Fröhlich keinen Geringeren als den Landesliga-Absteiger VfL Westercelle.

16.07.2018

Dass der deutsche Fußball einen radikalen Umbruch braucht, frische Kräfte, hat nicht zuletzt das trostlose Gekicke der Nationalmannschaft beim WM-Vorrundenaus gezeigt. Bis junge Talente, wie es heute Leroy Sané oder Julian Brandt sind, das Trikot mit dem Bundesadler überstreifen, liegt ein langer Weg vor ihren. Das Fundament liegt in der Jugendförderung – im Aufbau und der Entwicklung junger Nachwuchskicker. Und damit oben auch die besten ankommen, muss es unten stimmen – und da zeichnet sich eine besorgniserregende Tendenz in Stadt und Landkreis Celle ab, wie die Arbeitstagung des Kreisjugendausschusses nun hervorbrachte.

10.07.2018

Gute Nachrichten für die Fußballer im Celler Raum: Im Landkreis sollen Kunstrasenplätze gebaut werden, möglichst gleichmäßig im gesamten Gebiet verteilt. Dies sieht zumindest ein entsprechender Antrag der SPD-Kreistagsfraktion vor, der bei der nächsten Sitzung des Kreistages Ende Oktober eingebracht werden soll.

Oliver Schreiber 10.07.2018