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Fußball regional Celler Torhüterin wechselt von Wolfsburg nach Freiburg
Sport Fußball regional Celler Torhüterin wechselt von Wolfsburg nach Freiburg
04:17 28.02.2018
Von Uwe Meier
Celle

Celle. In Freiburg ist man froh über die Verpflichtung der ehemaligen Cellerin. Der Trainer des derzeitigen Bundesligazweiten, Jens Scheuer, bezeichnet Frohms „als extrem großes Torwarttalent“. Auch die 23-Jährige sieht ihrem Wechsel in den Breisgau mit gespannter Erwartungen entgegen. „Ich denke, ich habe eine gute Entwicklung gemacht. Ich habe gemerkt, dass es aufwärts geht“, so die Torhüterin. „Das möchte man dann natürlich auch zeigen.“

Vorerst gilt ihre gesamte Aufmerksamkeit allerdings den „Wölfinnen“, mit denen sie nur allzu gern noch einmal das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Champions League-Erfolg feiern möchte. „Erst danach ist Freiburg ein Thema“, so Frohms, deren Vertrag beim VfL Ende Juni 2018 ausläuft. Bis dahin erhofft sie sich noch auf einige Einsätze im VfL-Trikot. „Wenn ich gebraucht werde, werde ich da sein“, sagt sie ehrgeizig. Zuletzt hatte sie nicht oft die Chance, ihr Können unter Beweis zustellen. Sicherlich auch ein Grund dafür, weshalb sie sich ab dem Sommer einer neuen Herausforderung stellt.

Sven Ulreich vom deutschen FC Bayern München kannte das Gefühl. So lange Manuel Neuer, die Nummer eins der deutschen Rekordmeisters, fit war, hütete dieser das Tor. Ulreich sass dann nur auf der Ersatzbank. Ein ähnliches „Schicksal“ trifft auch auf die gebürtige Cellerin in Wolfsburg zu. Die Spiele des Tabellenführeres der Bundesliga Frauen kann die 23-jährige Torhüterin zumeist nur von der Seitenlinie verfolgen. Beim VfL Wolfsburg steht Nationaltorhüterin Almut Schult zwischen den Pfosten. An ihr vorbeizukommen, ist Frohms nicht gelungen.

Gänzlich untätig oder gar erfolgslos war die Torhüterin in ihrer Zeit in Wolfsburg jedoch nicht. Vielmehr kann Frohms auf zahlreiche Erfolge zurückblicken. Immerhin kam sie in Wolfsburg in 60 Pflichtspielen in der Bundesliga, zweiten Bundesliga, dem DFB-Pokal und der Champions League, holte 2013 und 2014 mit dem VfL den Champions League-Trophäe, wurde 2013, 2014 und 2017 Deutsche Meisterin und gewann viermal (2013, 2015, 2016, 2017) den DFB-Pokal. Dazu wurde Frohms, die alle Nachwuchsmannschaften des DFB durchlief, 2014 gemeinsam mit ihren zukünftigen Freiburger Mitspielerinnen Rebecca Knaak und Lena Petermann U20-Weltmeisterin.

Derweil wird in Wolfsburg neben den Pflichtspieleinsätzen in den verschiedenen Wettbewerben sieben Mal die Woche trainiert. Dazu treibt Merle Frohms ihr im vergangenen Jahr begonnenes Fernstudium (BWL und Wirtschaftspsychologie) voran.

Und natürlich hat sie auch noch immer die Geschehnisse bei ihrem Heimatverein ESV Fortuna Celle im Blick. Leichte Sorgenfalten hat sie dabei schon. Bei ihren ehemaligen Teamkolleginnen läuft es momentan nicht unbedingt rund in der Regionalliga. Doch Frohms ist zuversichtlich: „Das wird schon wieder“, sagt sie.

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