Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Fußball regional Celler Vorstadt-Derby in Vorwerk
Sport Fußball regional Celler Vorstadt-Derby in Vorwerk
18:56 22.09.2016
Dropkick, Saison 2016/2017, Fußball-Kreisliga, VfL Wathlingen: Jens Gebler, Trainer Quelle: Michael Schäfer
Celle Stadt

SC Vorwerk –

SV Garßen

(Samstag, 14 Uhr)

Aufsteiger Vorwerk wurde vor der Saison sehr hoch gehandelt, konnte die Erwartungen bislang aber noch nicht erfüllen. Fußballerisch bringt die Elf von Stefan Mainka alles mit, es fehlt aber noch an der letzten Konsequenz, die überlegen geführten Spiele auch mit zählbarem Erfolg zu beenden. „Wir werden da unten rauskommen, weil die Mannschaft intakt ist“, sagt der Coach. Aus dem Umfeld spürt er keinen Druck, so ist er entsprechend selbstbewusst, die Kehrtwende mit seiner Elf zu schaffen. Am besten natürlich im Derby gegen den SV Garßen.

VfL Westercelle II –

FC Firat Bergen

(Sonntag, 13 Uhr)

Aus Sicht des Westerceller Trainers Sebastian Kath war die Pause eher nicht förderlich, weil der Spielrhythmus ein wenig verloren gegangen ist. Außerdem hätte er gerne eine schnelle Reaktion seiner Elf auf die Pleite gegen Wietzenbruch gesehen. „Wir haben die Zeit genutzt, um uns spielerisch zu verbessern“, äußert er sich trotzdem positiv. Gegen bekannt spielstarke Berger will er mit einem engagierten Auftritt zum Erfolg kommen. „Wir müssen mit großer Leidenschaft auftreten, dann bin ich guter Dinge, dass wir etwas mitnehmen“, so Kath.

SV Dicle Celle –

TSV Wietze

(Sonntag, 15 Uhr)

Vor seinem Engagement an der Herrenwiese wusste der neue Coach Thomas Crocoll, dass es erstmal gilt, die ersten Wochen bis Ende September möglichst heil zu überstehen. Denn das Auftaktprogramm hatte es für die kurdischen Fußballer in sich. Zudem müssen die vielen neuen Kicker integriert werden. Das größte Problem sieht Crocoll aber im Naturell seiner technisch versierten Akteure, „die Jungs sind offensiv ausgerichtet und wollen immer das Spiel machen, wir dürfen aber die Defensive nicht vernachlässigen“, fordert er. Dem Trainer sind die acht Gegentore aus den vergangenen beiden Spielen einfach zu viel, hier erwartet er von seinen Spielern ein klares Umdenken. „Wir dürfen nicht so viele Torchancen zulassen“, so Crocoll.

SSV Südwinsen –

TuS Eicklingen

(Sonntag, 15 Uhr)

SSV-Trainer Andreas Heindorff ist auch weiterhin nicht um seine Aufgabe in Südwinsen zu beneiden. Bei nur 25 Spielern, die der ersten und zweiten Mannschaft insgesamt zur Verfügung stehen, sind personelle Rochaden unabdingbar. Bislang hat der Bezirksliga-Absteiger diese Herkules-Aufgabe aber mit Bravour gemeistert. Jetzt ist seine ehemalige Mannschaft aus Eicklingen zu Gast, für Heindorff „die Mannschaft der letzten Saison“. „Steven hat großartige Arbeit geleistet und die Mannschaft sehr gut entwickelt“, lobt der Trainer-Oldie seinen jungen Kollegen Steven Hörske. Beide Mannschaften haben ähnliche Stärken und treten als echtes Kollektiv auf, auch wenn Eicklingen um einiges besser eingespielt ist. „Da müssen wir erst noch hinkommen“, weiß Heindorff.

TuS Eversen-Sülze –

SG Eldingen

(Sonntag, 15 Uhr)

Nach vier Siegen am Stück ist Eversen in Eicklingen erstmals wieder gestrauchelt und musste mit leeren Händen nach Hause fahren. „Die Niederlage war total unnötig, wir müssen einfach unsere Chancen besser nutzen“, weiß Coach Norbert Oehlschläger. Er ist sich mit seinem Trainerkollegen Bastian Krämer einig, dass seine Elf gegen Eldingen klarer Außenseiter ist. Es gilt, die taktische Ordnung zu halten und die wenigen sich bietenden Möglichkeiten konzentriert zu nutzen. „Eldingen ist so offensivstark, die müssen wir von unserem Strafraum weghalten“, fordert Oehlschläger. Wenn die Hausherren mannschaftlich geschlossen auftreten, wird es auch für Eldingen schwer, sich durchzusetzen.

TuS Bröckel –

SV Altencelle

(Sonntag, 15 Uhr)

Dass Bröckel vor einer schwierigen Saison steht, war dem erfahrenen Trainer Bernd Schäfer schon vorher klar, deshalb stellt er sich auch der Aufgabe und nimmt diese mutig an. „Wir müssen kämpferisch und läuferisch in jedem Spiel alles abliefern, sonst wird es nicht reichen“, weiß Schäfer. Im Kellerduell gegen die wiedererstarkten Gäste aus Altencelle wird besonders der größere Willen den Ausschlag geben. Trotz der Niederlage zuletzt in Eldingen waren auch wieder positive Dinge dabei, die Schäfer optimistisch stimmen. „Das Gute aus der letzten Woche werden wir mitnehmen“, lautet seine Ansage.

MTV Langlingen –

SC Wietzenbruch

(Sonntag, 16.30 Uhr)

Durch viele individuelle Fehler hat Langlingen das Kellerduell in Altencelle verloren und ist dadurch auf den letzten Tabellenplatz gerutscht. Außerdem hapert es bei den Grün-Weißen an der Offensivpower, nur sechs erzielte Tore sind die schlechteste Ausbeute aller Kreisligisten. „Wir strahlen zurzeit einfach zu wenig Torgefahr aus“, weiß André Ruschitzka, der Langlinger Coach.

Er lässt sich dadurch aber nicht entmutigen und arbeitet an der Verbesserung der Defizite. Langlingen soll sich als Team präsentieren und über die Leidenschaft die nötigen Punkte einfahren. „Wenn die kämpferische Einstellung stimmt, werden auch wieder die Tore fallen“, ist Ruschitzka sicher.

Von Jens Tjaden