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Fußball regional Celler kommen dem Traum vom Profifußball ganz nah
Sport Fußball regional Celler kommen dem Traum vom Profifußball ganz nah
17:49 19.05.2014
Die Kapitäne der für den Regionalentscheid qualifizierten Teams (von links): Jeldrik Neumann (TuS Eversen-Sülze), Levent Karak (SG Wohlde/Bergen), Kay Zamostny (SV Nienhagen), Emily Knoll (TuS Eicklingen), Damion Sura (SC Langlingen/Bröckel), Senga Mpumuliza (MTV Eintracht Celle), Louis Wagner (SC Wietzenbruch), Luc Schilling (SSV Südwinsen). Quelle: Alex Sorokin (2)
Celle Stadt

Zoch war einer von 200 Jungfußballern aus 25 Celler Vereinen, die am Sonntag im Günther-Volker-Stadion um den Sparkassen Cup des 2003er Jahrgangs kickten. Gespielt wurde auf vier Kleinfeldern mit vier Gruppen. Die Gruppenersten und -zweiten SG Wohlde/Bergen, MTV Eintracht Celle, TuS Eversen-Sülze, TuS Eicklingen, SC Langlingen/Bröckel, SC Wietzenbruch, SSV Südwinsen und SV Nienhagen vertreten Celle am 15. Juni beim Regionalentscheid gegen die Landkreise Harburg und Heidekreis. Dieser wird ebenfalls in Celle ausgetragen.Doch beim Sparkassen Cup geht es mehr um Talentsichtung als um Medaillen: Sieben Scouts des DFB beobachteten die E-Jugend-Spieler während der Partien genau. Unter anderem Ulrich Busse, der als Stützpunkttrainer den 2003er Jahrgang übernehmen wird: „Wir achten auf alles, was einen kompletten Spieler ausmacht: Technik, Taktik und Charakter“, so der erfahrene Trainer. Sein Kollege Schäfer macht dies am Beispiel von Luca Maurice Zoch deutlich: „Er war sehr auffällig im Spiel, hat eine gute Schusskraft. Nach einem Gegentreffer holte er den Ball sofort aus dem Tor und feuerte sein Team an.“ Über 40 Jugendkicker bekamen eine Einladung zum finalen Sichtungstraining.Das freute Torsten Borges, Turnier-Organisator und Vorsitzender des Jugend- und Schulausschusses beim NFV Kreis Celle – auch wenn er bei der Gelegenheit auch ein wenig Kritik übt: „Die Qualität der Spieler ist rückläufig, obwohl wir viele Trainer in den vergangenen Jahren ausgebildet haben.“ Für einige scheine es schwer zu sein, Beruf und Training zu verbinden. Mahnende Worte vom Jugendfußball-Verantwortlichen, die ihm die gesichteten Spieler mit guten Leistungen beim Training sicher gern widerlegen wollen.

Von André Batistic